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Sunday, December 12, 2010

Die Stimmen gegen die Verlautbarungen eines Norbert Struck vom RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG gegen seine Schelte dem Australier Martin Mitchell gegenüber


Nachgetreten - Vertreter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Norbert Struck greift Heimopfer an


Struck an Martin Mitchell, in den 60er Jahren Zwangsarbeiter - (Torfabbau) für die evangelische Anstalt Freistatt (Einrichtung von Bethel – er jetzt in Australien lebend):

[ Samstag, 11. Dezember 2010 ]

Sehr geehrter Herr Mitchell,

wäre es nicht gut, wenn Sie mal kurz still wären und einfach die Ergebnisse abwarten würden, bevor Sie Ihre unangenehmen Schmähungen wieder in alle Welt pusten?
Mir ist schon klar, dass alles, was sich nicht mehr als "über den Tisch ziehen lassen" interpretieren ließe, für Sie nicht wahrnehmbar sein muss, denn Sie haben sich nun mal - mit Witti und Co - da festgelegt.
Aber mal 2 Tage Schmähpause, bis sie dann wissen, was wirklich vereinbart wurde - das hätte einfach Charme.

Norbert Struck
(Jugendhilfereferent)

Der PARITÄTISCHE Gesamtverband e.V.
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin

Tel: 030-24636-328
Fax: 030-24636-140




Erwiderung Heidi Dettinger, Opfergruppe "Verein ehemaliger Heimkinder"

[ Samstag, 11. Dezember 2010 ]

Charme hätte es, verehrter Herr Struck, wenn die geschundenen, vergewaltigten, missbrauchten Heimkinder eine angemessene Entschädigung bekämen.

Alles andere ist - und da gebe ich Herrn Mitchell Recht - eine Zurechtweisung, ein "Über-den-Tisch-ziehen", eine Retraumatisierung, ein Versuch der "Verarschung" ehemaliger Heimkinder, die weiß Gott (oder wer auch immer) genug gelitten haben in ihren jungen Jahren - sie brauchen kein weiteres Leid im Alter.

Solidarisieren Sie sich eindeutig mit diesen Menschen, rufen Sie dazu auf, Sie ANGEMESSEN zu entschädigen! Und ich bin sicher, auch Herr Mitchell würde Ihnen (und dem Endbericht) nur mit Zustimmung begegnen! Ich ttäte es!

Halten Sie es mit Frau Vollmer und ihren demütigenden, unglaublichen, eiskalten Empfehlungen wird Ihnen genau das begegenen: Kritik, Eiseskälte, Ablehnung, Verzweiflung! Überlegen Sie sie selbst! Es gibt kein irgendwie dazwischen.... entweder sind Sie für uns oder gegen uns....

"Entweder du bist Teil der Lösung oder Teil des Problems. Dazwischen gibt es nichts"
Ulrike Meinhof mag ja oft in ihrem Leben geirrt haben - bei dieser Einschätzung irrte sie mit Sicherheit NICHT!

Mit irgendwie freundlichen Grüßen
Heidi Dettinger



Dierk Schäfer in seinem Blog:
[ http://helmutjacob.over-blog.de/ext/http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/12/misbrauch/ ]

[ Sonntag, 12. Dezember 2010 ]

Norbert Struck (Runder Tisch) wünscht sich von Martin Mitchell/Australien »2 Tage Schmähpause, bis sie dann wissen, was wirklich vereinbart wurde«. Das ist nun wirklich herzig. Kennt er denn die Mechanismen des Nachrichten-Marketing nicht? Wenn nun wirklich im Wortlaut des Schlußberichts anderes stehen sollte, als zuvor an die Medien gegeben, dann hätte man vonseiten des Runden Tisches bis dahin besser den Mund gehalten. Im Schwäbischen sagt man: »Es kommt selten was besseres nach«. Ich fürchte, das wird auch hier zutreffen, auch wenn man die Hoffnung nicht aufgeben sollte. Ein Teil (großer Teil?) der ehemaligen Heimkinder jedenfalls fühlt sich [ ... ] mißbraucht.
Ein ehemaliges Heimkind pflegt das drastischer auszudrücken: »Ich wurde als sechsjähriger in den Arsch gefickt!« – und er sagt es mit einer Stimmlage, die durchtönen läßt, daß seine ausführliche Traumatherapie doch nicht alles ins Lot bringen konnte.
[ ... ]
Aber morgen [ am 13.12.2010 ] wird ja ohnehin alles anders. Der Schlußbericht des Runden Tisches wird die Vorabmeldungen als Lüge offenbaren. Wahrscheinlich hat der böse Herr Mitchell aus Australien die Pressearbeit gesteuert und steht morgen mit abgesägten Hosen da. Dann werde auch ich ihn auslachen, sogar schmähen. Wetten daß – lieber Herr Struck?



Michael Witti:

[ Sonntag, 12. Dezember 2010 ]

Sehr geehrter Herr Struck ,

ich freue mich zunächst einmal , dass die Frau Justizministerin die zentrale Frage der Entschädigung von Opfern sexuellen Missbrauchs dem RTH entzogen hat und damit auch Seitens der Bundesregierung eine Bewertung der Qualität der Teilnehmer am RTH getroffen hat . Ihnen hat man es einfach nicht zugetraut , dass Sie und der RTH diesem Thema gerecht werden können .

Sehen Sie also Herrn Mitchells Äusserungen eher als begründete Furcht an , dass der RTH mit der ihm verbliebenen Aufgabenstellung auch nicht fertig wird und die Verursacher des Leids den Entschädigungsfond nur ungenügend füllen und die europäische Rechtsordnung ignorieren ( Irland ua ) .

Sicher bin ich allerdings , dass hinsichtlich der Therapiemöglichkeiten und sozialen Hilfestellungen für die Opfer eine vorzügliche Lösung gefunden wurde. Aus diesem Topf müssen schliesslich auch die Wohlfahrtsverbände engagiert werden damit diese ihre so selbstlose Hilfe erbringen können .

Schön , dass Sie als Interessenvertreter daran mitwirken konnten ?

Mit freundlichen Grüßen
Michael Witti




Helmut Jacob:

[ Sonntag, 12. Dezember 2010 ]

Herr Struck,

Seit 2 Jahren, schon von Beginn an, beobachte ich die Arbeit des Runden Tisches Heimerziehung. Schon nach den ersten Verlautbarungen – der Runde Tisch soll kein Tribunal sein, wir sind eine Wahrheitskommission, etc. – beschlich mich das ungute Gefühl: Die wollen die Heimkinder über den Tisch ziehen. Das Gefühl verstärkte sich von Monat zu Monat und fand ein erstes Finale im Zwischenbericht. Spätestens am Tage der Vorstellung dieses Machwerkes kam ich zu der Erkenntnis: Die Täterseite hat keine Moral. Noch auf der Pressekonferenz versuchten einige, Beschlüsse des Zwischenergebnisses in Frage zu stellen.

Aber wie ist es mit der Scham?

Schnell konnte man beobachten, daß die Beileidsbekundungen, mitfühlende Bekenntnisse, Entschuldigungsäußerungen, nichts als Worthülsen, Betroffenheitsbesoffenheit, Betroffenheitsgestammel, bunte Luftblasen ohne Substanz waren. Scham scheint ein Begriff zu sein, der wie aus der Galaxis auf den Runden Tisch gefallen ist. Das Wort hat noch niemand gehört. Sie bestätigen mein Empfinden.

Sie greifen ein Heimopfer an mit einer solchen Niedertracht, daß man einige Stunden sprachlos ist. Könnte es nicht sein, daß Martin Mitchell mit seiner Hände Kraft Ihren Posten erst ermöglicht hat?

Mitchell war Zwangsarbeiter in einer evangelischen Einrichtung, die in jedem Zimmer das Kreuz trägt. Dieses Kreuz schmückt auch die Amtstrachten kirchlicher Mitarbeiter. Für Bethel mußte er Torf stechen. Bei Wind, Regen und Kälte. Seine Bekleidung war ähnlich die eines Tippelbruders zu dieser Zeit. Nur, daß die Tippelbrüder ihren Frust heruntersaufen konnten. Selbst diese Chance hatte Mitchell nicht. Wenn er nicht sein Pensum erreichte, peitschte und trat man ihn zusammen. Auf seine Leidensgenossen hetzte ein Evangelischer Diakon und „Hausvater“ seinen Schäferhund. Andere machte man tabaksüchtig und erpreßte sie mit Entzug der wöchentlichen Rationen, wenn sie nicht schufteten.

Das Wirtschaftswunder der Bundesrepublik und der Kirchen ist auch Leuten, wie Martin Mitchell zu verdanken. Der Einfluß der Kirchen auf die Politik ist – nach ihrer Zeit der gestreckten Arme vor dem „Führer“, nach Waffensegnungen und Worten wie: "Wir grüßen Euch alle als die SA Jesu Christi und die SS der Kirche, ihr wackeren Sturmabteilungen und Schutzstaffeln im Angriff gegen Not, Elend, Verzweiflung und Verwahrlosung, Sünde und Verderben." - auch der Knochenarbeit von Martin Mitchell und seinen tausenden Leidensopfern durch Zwangsarbeit zu verdanken.

Und dann maßen Sie sich an, Martin Mitchell in rüpelhafter Manier anzupöbeln und ihn aufzufordern, 2 Tage seine Meinungen zu unterdrücken! Was für eine Frechheit! Sie schreiben:

„wäre es nicht gut, wenn Sie mal kurz still wären und einfach die Ergebnisse abwarten würden, bevor Sie Ihre unangenehmen Schmähungen wieder in alle Welt pusten?
Mir ist schon klar, daß alles, was sich nicht mehr als "über den Tisch ziehen lassen" interpretieren ließe, für Sie nicht wahrnehmbar sein muß, denn Sie haben sich nun mal - mit Witti und Co - da festgelegt.
Aber mal 2 Tage Schmähpause, bis sie dann wissen, was wirklich vereinbart wurde - das hätte einfach Charme.
“

Als ob nicht in unzähligen Zeitungen bereits die wichtigsten Ergebnisse des Endberichtes gestanden hätten.

Lassen Sie mich die Arbeit des Runden Tisches zusammenfassen: Wenigstens 800.000 Heimkinder aus der Erziehungshilfe, viele tausend Säuglinge, viele hundert behinderte Klein- und Schulkinder, viele hundert psychisch kranke oder zwangseingewiesene Kinder und Jugendliche wurden Opfer von Gewalt und Verbrechen in den drei Nachkriegsjahrzehnten. Durch den Runden Tisch fühlen sie sich erneut als Opfer. Weil man Fakten verdreht hat, Unterlagen unterschlagen und wenigstens verheimlicht hat, weil man Begriffe passent umdefiniert hat, weil man Verbrechen beschönigt hat, weil man sie nicht informiert hat und weil man ihren Wunsch nach Anerkennung der an ihnen verübten Verbrechen und eine Wiedergutmachung völlig ignoriert hat. Martin Mitchell wurde ein drittes Mal Opfer, durch Sie: Sie haben noch einmal nachgetreten. Und wenn Ihre Firma Sie nicht, an Arsch und Kragen greifend, vor die Tür schmeißt, wird auch sie Täter.

Helmut Jacob

13.12.10


QUELLE: ( d.h. Zusammensetzung des Originals seitens Helmut Jacob aus verschiedenen Quellen ) Helmut Jacobs Blog @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-nachgetreten-vertreter-des-paritatischen-wohlfahrtsverbandes-norbert-struck-greift-heimopfer-an-62868038.html



Zusätzlich noch folgendes „Weihnachtsmärchen“ aus der Bundesrepublik Deutschland


[ Samstag, 4. Dezember 2010 ]

Ein Weihnachtsmärchen…

Es begab sich aber zu irgendeiner Zeit, dass ich auf der Straße überfallen wurde und außer den mir dabei zugefügten Verletzungen (Vergewaltigung, Baseballschläger über den Kopf gezogen) und den nicht unbeträchtlichen materiellen Verlusten (Tasche mit hohem Bargeldbetrag geklaut, außerdem mein ganzer Schmuck und die wertvolle Uhr) noch erhebliche Spätschäden physischer und psychischer Art erlitt.

Bei der Gerichtsverhandlung – die Täter sind eindeutig identifiziert und obendrein geständig – beschlossen diese, sowohl Richter als auch Staatsanwalt selber zu bestimmen, mich als Geschädigte aber ohne Anwalt zu lassen bzw. gleich ganz aus dem Gerichtssaal auszuschließen.

Nach vielen Wochen, Monaten, ja – Jahren kam dann endlich der letzte Tag vor Gericht. Wie immer hatte der Angeklagte das letzte Wort.

Angeklagter: Och nö, eigentlich möchte ich lieber nichts bezahlen… Und der Alten geht es doch eigentlich ganz gut finanziell – was will die denn?

Richter: Stimmt. Und soviel Geld haben Sie auch garnicht, lieber Herr Täter. Entschuldigen Sie sich doch einfach ein bisschen. Vielleicht legen Sie sich mal kurz auf den Bauch? Nein, nicht vor Ihrem Opfer, das tut nun wirklich nicht Not…

Wie gut, dass dies nur ein Märchen ist und in Wirklichkeit NIEMALS so passieren könnte...

Autorin: Heidi Dettinger, Bundesrepublik Deutschland 2010 Germany
( dieses Märchen darf mit Quellenangabe uneingeschränkt in aller Welt weiterverbreitet werden )


QUERVERWEIS: »Schadenersatz und Schmerzensgeld für EHEMALIGE HEIMKINDER „nicht realisierbar“, weil die Kirchen 'so arm' sind, dass sie es sich nicht leisten können.« @
http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/schadenersatz-und-schmerzensgeld-fur.html

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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 zu diesen »Die Stimmen gegen die Verlautbarungen eines Norbert Struck vom RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG gegen seine Schelte dem Australier Martin Mitchell gegenüber«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
comments = Kommentare können durch anklicken des Post a Comment-Buttons im Footer dieses Beitrages abgegeben werden ( also, bitte, ein ganz klein wenig runter scrollen; dort ist der Post a Comment-Buttons zu finden ).

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

Thursday, January 21, 2010

Der Freigabe am 22.01.2010 in Berlin des »„Zwischenbericht“ RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« vorangehend, um anzuzeigen was DORT wirklich vor sich geht:

.
[ Münchener Opferjurist, Entschädigungsexperte, Rechtsberater und Advokat Michael Witti - Human Rights Lawyer - Menschenrechtler - Völkerrechtler ]

Der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ) und seine Anwälte und Rechtsberater werden absichtlich von der eigens DAFÜR angesetzen Presse-Konferenz ausgeschlossen und ausgesperrt.


DIE WAHRHEIT ZUM OPFERSCHUTZ
OFFENER BRIEF AN DIE MITVERANTWORTLICHEN
10 000 TAUSENDE NS
-OPFER UM IHR RECHT GEBRACHT



MICHAEL WITTI
[ Human Rights Lawyer - Menschenrechtler - Völkerrechtler ]
Possartstrasse 9, 81679 München
Tel.: 089 38157075
Fax: 089 6885372
e-mail:
info@michaelwitti.de
Internet:
http://www.michaelwitti.de/ [ Falls off-line, bitte CACHE aufrufen @ http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:cmLoXMdpfQAJ:www.michaelwitti.de/+%22Michael+Witti%22&cd=1&hl=en&ct=clnk&gl=de ]



An
Volker Beck, MdB
Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Platz der Republik 1
11011 Berlin


München 21. Januar 2010


Betr.: auch Komplex ehemalige Heimkinder

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Dr. Beck,

Sie haben sich, unten angefügt, jüngst dazu geäussert, dass die NS Stiftung ein Modell auch für die Entschädigung ehemaliger Heimkinder sein könnte. Weil Ihre Parteikollegin Vollmer und Abgeordneter Winkler – der während des Verfahrens dieser Sache vor dem Petitionsausschuss engst mit mir zusammenarbeitete, „die Sache ehemalige Heimkinder“ federführen, erlaube ich mir zu Ihrer Presseerklärung folgende Korrektur.

Es sei nocheinmal vorangestellt, dass das Leid der NS Opfer unvergleichbar ist. Ich selbst kann mir anmassen, nach mehr als über einer Dekade der Arbeit für diese Opfergruppe, sowie Einzelgesprächen mit hunderten von Betroffenen und persönlichen Gesprächen in KZ Gedenkstätten mit Mandanten, den Hintergrund der NS Opfergruppe zu kennen

Vergleiche werden sich also lediglich auf das REIN JURISTISCHE beschränken.


1.

NS Opferentschädigung

Meine US Kollegen und jüdische Interessenvertreter fertigten in 1998 Klagen gegen Schweizer Banken, weil diese erhebliche Konten vernichteter NS Opfer behielten und die Beträge nicht auszahlten. In 1998 sahen Sie also bereits, damals mit ROT / GRÜN in junger Regierungsverantwortung, das Problem des nichterstatteten Vermögens und der Zwangsarbeit.

Nachdem es uns dann vor US Gericht gelang einen Millardenvergleich mit den Schweizer Banken für die NS Opfer abzuschliessen, wandten wir uns dem offenen Komplex der NS Ansprüche gegen deutsche Banken und dem Komplex NS Zwangsarbeiter zu. Dies war wenige Jahre nach 1998. Wir wunderten uns damals, dass die BRD und die in Regierungsverantwortung stehenden – GRÜNEN – und Sie als Opfersachwalter nicht längst unserem Vorbild folgend für die NS Opfer tätig engagierten.

Wir fertigten also auch gegen die deutsche Industrie und Geldindustrie Sammelklagen.

In langwieriger – aus unserer eigenen Tasche verauslagten Verfahren – siebenstellig alleine bei mir – gelang es uns dann die bekannte Regelung – NS Zwangsarbeiterstiftung – zu erzwingen.

„Zu erzwingen“ schreibe ich deshalb, weil wir massiv auch von Ihrer Partei vor US Gericht gestört wurden.

Bitte erinnern Sie sich daran, dass die BRD ausdrücklich in allen Verfahren vor den US Gerichten intervenierte und sog. amicus curiae Schriftsätze in die Verfahren einbrachte.

Ziel und Inhalt dieser Schriftsätze: „DIE NS OPFER HABEN KEINE ANSPÜCHE“ – nicht mehr, nicht weniger unterstützten Sie.

Das vorgenannte Ziel scheiterte einmal an der professionellen Opfervertretung und Sie selbst waren ja nur im Hintergrund gelegentlich präsent.

Trotzdem verstehe ich Ihre Einbindung und das Vertreten der Staatsraison und vergesse nicht Joschkas Weitsicht und die Weitsicht meines so geschätzten Otto Graf Lambsdorff, der ja später einen weiteren historischen Komplex mit mir löste.

Lassen Sie mich nun noch den Exkurs zum Ghettorentengesetz ( ZRBG ) machen. Auch das ist wichtig für „Ihre“ Rolle gegenüber den NS Opfern und was den ehemaligen Heimkindern droht.

Es war unausgesprochen bekannt, dass die NS Zwangsarbeiterregelung nicht ganz die jüdischen Ansprüche – die Ansprüche meiner Mandantschaft – befriedigte. Ein Schwerpunkt der Stiftung floss nach Osteuropa zu nichtjüdischen Opfern. Das BverfG judizierte damals zum Ende der NS Zwangsarbeiterverhandlungen echte Rentenzeiten zugunsten von Ghettoarbeitern/häftlingen.

In enger Zusammenarbeit konnte ich damals den Komplex mit Sonderbotschafter Bindenagel thematisieren.

Leider wurde dann meine Mitarbeit am ZRBG – und Gesetzgebungsverfahren – abgelehnt. Ich mutmasste damals Geheimabsprachen dazu. Mitarbeiten durfte ich nicht und verantworte auch nicht das desaströse Ergebnis für NS Opfer.

Jedenfalls verabschiedete die ROT / GRÜNE Bundesregierung das ZRBG.

Ich konnte, von 1000enden Opfern mandatiert, diese vertreten. Zu Beginn gab es eine enorme Anzahl von zuerkannten Renten nach dem ZRBG, der abrupt abbrach. Rückfragen bei den Versicherungsträgern erklärten mir dann, dass man dort erbost war, eine „Entschädigungsregelung“ ( man sah es nicht als „Rentenregelung“ ) aus der Rentenkasse zu zahlen und man verweigerte.

Dabei berief man sich auf das Gesetz, das während Ihrer Regierungsverantwortung entstand, und dessen Wortlaut. Dieser entstand ohne meine Beteiligung und enthielt die absurde Vorschrift :

Rentenberechtigung nur dann, wenn man freiwillig !!! und gegen Geld !!! im Ghetto arbeitete. Ein genialer Ausschlussgrund, den Profis nie zulassen durften, den aber Ihre Regierungspartei ins Gesetz verabschiedete. Nicht ich, Ihre Partei war verantwortlich für diesen absurden Gesetzeswortlaut, der nun über Jahre über 90% der Ghettohäftlinge von der Rente ausschloss.

Müßig zu spekulieren, warum gerade bei mir von den zuerkannten 6% fast 25% hängenblieben. Bei der Kanzlei, die die beste Kenntnis und Verbindungen zum empfindlichen USA und dessen Rechtssystem hatte.

Trotzdem blieb es über Jahre bei Ablehnungen – wegen des Gesetzeswortlautes.

Kleine Anfragen zum Bundestag – offizielles Verfahren – zum Misstand beim Ghettorentengesetz führten zur Bestätigung der restriktiven Regelung. Unter ROT / GRÜNER Regierungsverantwortung wurde das missglückte Gesetz zementiert.

Um es nocheinmal festzuhalten – der Bundestag, dominiert von ROT / GRÜN zementierte die Katastrophe und bestätigte, dass es gewollt ist nur bei freiwilliger Arbeit und Barentlohnung die Rente zu erhalten. Das war Willen beim Entwurf des Gesetzes. Sie tragen immer vor engst um diese Opfergruppe Sorge zu tragen.

Es wurden hunderte Richterstellen und Geschäftsstellen bei den Sozialgerichten eingerichtet, nur zur Abwehr der Klagen der NS Opfer gegen die Ablehnung des Ghettorentenantrags. Die Gerichte, die [ jetzt ] wegen Hartz IV Klageflut zusammenbrechen wurden zuvor schon von Klagen der Ghettohäftlinge überflutet. Das Gesetz belastete die öffentlichen Kassen mit Millionen.

Über 90% der betagten NS Opfer gingen leer aus, als Folge eines unnötig missglückten Gesetzes.

Die tägliche Sterberate der NS Opfer ist Ihnen bekannt.

Nun erfolgte in USA ein Regierungswechsel. Die wenig anwaltsfreundliche Bush Administration wich Obama mit dessen Aussenministerin Clinton. Sie wissen ja noch, wie aussichtslos der Anruf von Ex Kanzler Schroeder im Weissen Haus war, als er dort bat mich und die Anwälte zu zügeln und die NS Sammelklagen zu stürzen. Diese Abfuhr haben sie noch in Erinnerung.

Jedenfalls besuchte Obama Buchenwald UND ZUM GLÜCK, nicht auszudenken, wenn er beim Besuch mit der Ghettogesetzungerechtigkeit konfrontiert würde, ENTSCHIEDEN VERSCHIEDENE SENATE DES BUNDESSOZIALGERICHTS nun für die Opfer. Das BUNDESSOZIALGERICHT zerpulverte seine früheren Entscheidungen zum ZRBG. Nun ist der Weg frei für jeden Ghettohäftling zur Rente. Ca 4 Milliarden Euro werden frei und der BRD blieb die Peinlichkeit des Ghettogesetzes vor Obama erspart. Das nach sechs Jahren vergeblichen Kampf.

Ich formulierte den Komplex vorgenannt ausführlicher vor um Ihnen vorzuwerfen, dass das missglückte Gesetz unter „Ihrer“ Regierungsteilnahme tausende von bedürftigen KZ Häftlingen um Rente brachte. Tausende hätten vor 6 Jahren das Geld gebraucht. ROT / GRÜN widersetzte sich. Sie – Ihre Partei – schlossen Anwälte bei der Gesetzgebung aus, so wie nun bei den Heimkindern.

Anwälten gelang die Wende für die NS Opfer, die Wende vor dem BUNDESSOZIALGERICHT.

Soviel zum Thema wer dieser Opfergruppe wirklich etwas vorenthielt, nämlich Ihre Partei mit Ihnen in Regierungsverantwortung. Danken Sie wem auch immer, dass die Öffentlichkeit so blauäugig und ungebildet ist. So können Sie weiter mit NS Opfern und deren Leid punkten. Gehen Sie die Fakten durch – selbst die offizielle Anfrage im Bundestag zum Misstand führte zur Zementierung des ZRBG und dessen Auslegung.

Dieser Exkurs war Notwendig für Punkt 2


2.

Komplex ehemalige Heimkinder

Zusammen und in engster Arbeit mit Ihrem Kollegen Winkler entschieden wir uns konstruktiv und nicht agressiv und dazu medienscheu an die Sache heranzugehen. Ich wurde von Peter Wensierski gebeten den Komplex Heimkinder zu übernehmen.

Ich erspare Ihnen Dokumente der engen Zusammenarbeit, um auch den Abgeordneten Winkler zu schützen.
Trotz Absprachen und trotz des abgemachten Vorgehens, wurden wir, nachdem der RT Heimkinder [ d.h. »RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG IN DEN 50ER UND 60ER JAHREN« ] errichtet wurde, gezielt abserviert und verleumdet – „Anwälte wollen Tribunal...“ etc

Das Ergebnis ist nun, dass die Opfer ohne mir und Anwalt am RT sassen, dass am RT genau das eingetreten ist, was wir vorhersagten. Ein historischer Opferkomlex wird einseitig dominiert. Sachgerechte, professionelle und rechtsstaatsübliche gewählte Vertretung fehlt.

Wie vorhergesagt erkennen die Vertreter der Opfer am RT jetzt, nach einem Jahr der gesetzten Präjudizien, dass sie nur geduldet sind, keine juristische Ahnung haben, geschweige denn die Resourcen diesem historischen Opferkomplex gerecht zu werden. Die Korrespondenz der Opfervertreter zu dieser Einsicht liegt mir vor. Frau Vollmer wurde von Anfang, unter Hinweis auf das, was die Opfervertreter nun erkennen, gebeten, unsere zugesagte Teilnahme am RT zu ermöglichen.

Tatsache ist also ein ganz wesentlicher Unterschied zur NS Stiftung.

Dort professionelle Opfervertretung, hier einseitiges Agieren.

Was die Teilnahme Ihrer Partei an der Verabschiedung von NS Opfergesetzen die NS Opfer gekostet hat, habe ich oben beschrieben. Wenn schon diese, zurecht so geschützte Opfergruppe, bei einseitiger Beteiligung DER GRÜNEN so unter die Räder kommt, was passiert nun den ehemaligen Heimkindern ???

Schade, dass Ihre und Frau Vollmers Gesprächsverweigerung mit mir, diese Weiterungen erzwingen. Ich bot immer Mitarbeit an, auch im Hintergrund, aber für die Opfer, sachlich und professionell und in Kenntnis des jeweiligen historischen Komplexes und der daraus resultierenden Verantwortung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Witti


Hamburger Abendblatt @
http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1305696/Volker-Beck-Zwangsarbeiter-Stiftung-Modell-fuer-Heimkinder.html

STIFTUNG
Volker Beck: Zwangsarbeiter-Stiftung Modell für Heimkinder


12. Dezember 2009, 18:08 Uhr

Die vor zehn Jahren initiierte Stiftung zur Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter könnte dem Grünen-Politiker Volker Beck zufolge ein Modell für eine Entschädigung der Heimkinder sein.

Berlin. Eine Stiftung oder ein Fonds gäben mehr Spielraum als ein Leistungsgesetz, um Einzelfällen bei der Entschädigung gerecht zu werden, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion in einem EPD-Gespräch in Berlin. Dies könne ein Ergebnis des Runden Tisches Heimerziehung sein.

In einem Gesetz müsse klar definiert werden, welches Schicksal Grundlage für eine Entschädigungszahlung sein könne. Unter Umständen würden in einem Gesetz auch erhebliche Anforderungen bei der Beweisführung gestellt. Im Einzelfall könne es dann zu schwierigen Situationen kommen, weil der Betroffene den Nachweis nicht liefern könne, erläuterte Beck, der sich als Bundestagsabgeordneter seit 1994 für eine Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter eingesetzt hatte.


Eine Stiftung könne hingegen flexibler arbeiten, weil sie sich außerhalb von bestimmten Rechtsansprüchen bewege. Allerdings müssten die Betroffenen selbst entscheiden, welchen Weg sie gehen wollten, sagte Beck. Zur Aufarbeitung des Schicksals ehemaliger Heimkinder aus den 50er und 60er Jahren tagt seit Februar dieses Jahres ein Runder Tisch Heimerziehung, der unter anderem die Frage einer Entschädigung klären will. Zwischen 1950 und den 70er Jahren waren rund 800.000 Kinder und Jugendliche in Heimen untergebracht und in großem Umfang entwürdigt, geprügelt und zur Arbeit gezwungen worden.

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ zur Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter wurde im Jahr 2000 eingerichtet. Im Dezember 1999 hatten sich Wirtschaft und Bundesregierung darauf geeinigt, jeweils fünf Milliarden Mark (2,55 Milliarden Euro) zur Verfügung zu stellen. Bis 2007 zahlte die Stiftung an 1,66 Millionen ehemalige Zwangsarbeiter insgesamt 4,37 Milliarden Euro aus.

Beck bezeichnete dies als „humanitär großen Erfolg“. „Wir haben einen ernsthaften Beitrag geleistet, um vielen Opfern an ihrem Lebensende ein paar zusätzliche Möglichkeiten einzuräumen, nachdem sie in ihrem Leben ein so schweres Schicksal erlitten hatten.“ Gerade für die noch lebenden ehemaligen Zwangsarbeiter in Osteuropa seien die Entschädigungssummen zwischen 2.500 und 7.500 Euro ein erheblicher Betrag gewesen.

( epd/abendblatt.de )


NACHTRAG ( 30.01.2010 MEZ ): Übrigens haben wir, d.h. hat der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ ), seit vorgestern auch ein allgemein für jeden zugängliches DISKUSSIONSFORUM @ http://www.vehev-forum.de/
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My own [ ie. Martin MITCHELL's ] current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

Saturday, August 15, 2009

»RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG« vs. „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ – PRESSEERKLÄRUNG des Opferjuristen Michael Witti

Der Münchener Opferjurist, Entschädigungsexperte, Rechtsberater und Advokat Michael Witti gibt bekannt

Runder Tisch vs. Verein ehemaliger Heimkinder
( VEH )
Entscheidung des Kammergericht Berlin vom 13. August 2009

Ehemalige Heimkinder und deren Rechtsvertreter nehmen die Entscheidung des Kammergerichts Berlin zur Kenntnis.

Trotz vorterminlichem eindeutigem richterlichen Hinweis und eindeutigen Hinweisen während des Prozesses, dass der VeH mit seinem Anspruch durchdringen wird, schlugen nach der mündlichen Erörterung, die Argumente des Runden Tisches ( RT ) durch. Überraschend sah das erkennende Gericht nun die Rechtslage anders, obwohl während der Erörterung bis zuletzt !!!! andere Auffassung gegenüber den Parteien ausgedrückt wurde. Es wird keine Richterschelte geübt !

Gerügt wird aber die Prozessführung des RT. Die Vertretung auf Seiten des Runden Tisches ( u.a. für Kirchen und Ministerien ), sowie Abgeordnete Rupprecht /SPD machten drohungsgleich, aber eigentlich ohne Rechtsrelevanz für das Verfahren und trotzdem anhaltend klar, dass eine Entscheidung des Kammergericht für VEH ignoriert würde und der historische Runde Tisch dann platzen würde. Heimkinder verurteilen zutiefst diese Art in einem Rechtsstaat, seitens Abgeordneter und Ministerien auf drohende Entscheidungen eines Oberlandesgerichts zu reagieren. Warum machten Sie der Richterin ununterbrochen klar, dass eine rechtliche Entscheidung für den VEH den Runden Tisch zerstört? Dies hatte nichts – sowie vom Gericht betont – mit der zu entscheidenden Rechtsfrage zu tun. Das Drohen, dass eine für VEH günstige Entscheidung den Runden Tisch platzen lässt, zeigt wie richtig die Forderung nach Opfervertretung am RT ist. Exakt das versuchte die Rot/Grüne Bundesregierung ohne Erfolg bei NS Zwangsarbeitern ( sie amicus curiae der damaligen Bundesregierung zu US Gerichten ).

Wir werden weiter dafür kämpfen, dass es keinen rechtsfreien Raum in dieser Republik gibt und uns gerade diesem skandalösen Argument der Ministerien, Kirchen, Abgeordneten, weiter mit allen rechtlichen Mitteln widersetzen. Es kann nicht ernsthaft sein, dass Opferansprüche im rechtsfreien Raum entschieden, verordnet werden. Dass forderte und argumentierte zum Entsetzen gestern die Vertreter des Staates.

Wegen dieser weitreichenden, komplexen Rechtslage und Rechtsauffassung der Gegenseite- Bundesministerien, Abgeordnete, ist der Rechtsweg wohl nicht nicht zu Ende, sondern allenfalls noch kniffliger und im Ergebnis reicher an Konsequenzen.

München , 14. August 2009-08-14
Michael Witti

[ Münchener Opferjurist, Entschädigungsexperte, Rechtsberater und Advokat Michael Witti ]

MICHAEL WITTI
[ Human Rights Lawyer - Menschenrechtler – Völkerrechtler ]
Possartstrasse 9, 81679 München
Tel.: 089 38157075
Fax: 089 688 5372
e-mail: info@michaelwitti.de

Internet: http://www.michaelwitti.de/ [ Falls off-line, bitte CACHE aufrufen @ http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:cmLoXMdpfQAJ:www.michaelwitti.de/+%22Michael+Witti%22&cd=1&hl=en&ct=clnk&gl=de ]
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Meine [ d.h. Martin MITCHELs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My own [ ie. Martin MITCHCEL's ] current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

Thursday, April 2, 2009

Piranhase: Missbrauchte Heimkinder

http://piranhase.blogspot.com/2009/02/schlage-im-namen-des-herrn-das.html

***** http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/ *****
Vereinsanwälte http://vehlowundwilmans.de/Heimkinder.html
***** http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ *****

http://www.veh-ev.info/ ( 'nen bißchen dort runter scrollen ) ( Diese Vereinswebseite hat aber auch noch viele weitere Seiten / Rubriken - nicht vergessen auch diese zu durchstöbern ! )


Historische Fotos als Beleg der systematischen institutionellen Zwangsarbeit im Nachkriegsdeutschland "Wirtschaftswunderland Westdeutschland" - Kinderzwangsarbeit - Germany: postwar institutional child forced labour on a massive scale - Germany: postwar institutional child forced labor on a massive scale @ http://images.google.com.au/images?gbv=2&hl=en&q=+site:www.heimkinder-ueberlebende.org+heimkinder-ueberlebende

Friday, September 7, 2007

Wichtige Mitteilung für ehemalige Heimkinder (besonders die der alten Bundesländer)

[ Hamburg, Freitag den 7. September 2007 ]

Die Rechtsanwälte Dr. Vehlow & Wilmans vertreten ehemalige Heimkinder

Im Auftrag ehemaliger Heimkinder verhandelt die Anwaltskanzlei Dr. Vehlow & Wilmans [ Hamburg ] gemeinsam mit der Kanzlei Michael Witti [ München ] mit Staat und Kirchen, mit dem Ziel einer globalen Lösung für alle Betroffenen.

[ Diese Mitteilung geht an alle, die bedingungslos an einer "Aufarbeitung des begangenen Unrechts" und an einer "Wiedergutmachung" interessiert sind und mitwirken wollen. ]

In einem ersten Schritt gilt es zunächst eine neutrale Plattform zu schaffen, auf welcher die von uns formulierten Ziele mit allen Beteiligten diskutiert werden können.

Heimgeschädigte die Ansprüche geltend machen wollen bitten wir die anschließende Bekanntgebung zu lesen und sich gegebenenfalls direkt bei den Anwälten Dr. Vehlow & Wilmans zu melden. [ Jeder wird gebeten sachlich zu bleiben und sich auf die angesprochenen Themen zu konzentrieren. ]

Kurzfassung der Zielsetzung durch die Anwaltskanzlei Dr. Vehlow & Wilmans und der Kanzlei Michael Witti.

Unsere Ziele haben wir Staat und Kirchen in Themenkomplexen grob wie folgt formuliert:

Themenkomplex I: Historische Aufarbeitung

Unserer Mandantschaft fordert eine offenen Aufarbeitung der damaligen Geschehnisse. Diese Aufarbeitung sollte zum einen die generellen gesamt-gesellschaftlichen und historischen Fragestellungen, insbesondere auch nach den Ursachen für das geschehene Unrecht erfassen.

Idealerweise sollte das Ergebnis der Aufarbeitung in einer gemeinsamen öffentlichen Präsentation dargestellt werden. Dies ist für das Selbstverständnis und die gesellschaftliche Akzeptanz ehemaliger Heimkinder von entscheidender Bedeutung.

Neben der generellen Aufklärungsarbeit ist es erforderlich, den Betroffenen auch individuell vor Ort bei der Aufklärung ihrer Biografie jede denkbare Unterstützung zukommen zu lassen. Hier ist insbesondere ein weitestgehendes Akteneinsichtsrecht erforderlich, welches beinhaltet, dass einschlägige Akten auch nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen nicht vernichtet werden.

Themenkomplex II: Entschädigung

Für unsere Mandantschaft steht es außer Frage, dass sowohl die meist unberechtigte Heimeinweisung als auch der Umgang der Heime mit den Kindern eine Entschädigungslösung erfordern, die unabhängig von der individuellen, zivilrechtlichen Durchsetzbarkeit ist. Aufgrund der Vielzahl von Anspruchsgegnern bietet sich eine Fonds- oder Stiftungslösung an, die es der Anspruchgegnerseite überlässt, im Innenverhältnis Beteiligungsquoten zu verhandeln, und die andererseits im Verhältnis zu den Betroffenen eine Gleichbehandlung gleich gelagerter Schicksale durch festzulegende einheitliche Kriterien sicherstellt. Neben den christlichen Kirchen und Heimträgern, sehen wir Bund und Länder in der Hauptverantwortung. Aus unserer Sicht wird sich im Rahmen der Aufarbeitung zeigen, dass weitere Anspruchsgegner einzubeziehen sind. Hier denken wir zunächst an diejenigen Unternehmen und Kommunen, die von den Heimkindern als billige Arbeitskräfte unmittelbar oder mittelbar profitiert haben.

Beweisrechtlich weisen wir bereits jetzt daraufhin, dass aufgrund der ausgedünnten Aktenlage keine höhere Anforderungen als eine Glaubhaftmachung zumutbar ist. Zudem wird durch den Bundesgesetzgeber sicherzustellen sein, dass Entschädigungszahlungen keine Anrechnung auf Leistungen nach SGB II finden. [ "SGB" bedeutet "Sozialgesetzbuch" ]

Themenkomplex III: Soziale Belange

Neben der Entschädigungsfrage wird auch zu diskutieren sein, wie verschiedene soziale Folgen aufgefangen werden können. Insoweit möchten wir ausdrücklich das Thema der rentenversicherungsrechtlichen Berücksichtigung von Arbeitszeiten im Heim ansprechen. Ein weiteres soziales Problem ist die Traumatisierung vieler Betroffener, zu deren Überwindung häufig professionelle Hilfe erforderlich ist. Der Zugang zu professioneller Hilfe ist einer Vielzahl von Betroffenen aufgrund der diesbezüglich engen Leistungs-Tatbestände der gesetzlichen Krankenversicherungen, und mangelnder eigener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit verschlossen. Insoweit regen wir die Errichtung von Anlaufstellen an, die den Betroffenen kostenlos die erforderliche Hilfe gewähren. Auch diesbezüglich ist die Einbeziehung des Bundes natürlich unabdingbar.

Diese reduzierte Fassung enthält Kernsätze unserer Forderungen. Die Anwälte führen jedoch keine Einzelklagen auf OEG [ d.h. nach dem Opferentschädigungsgesetz ], vor den Sozialgerichten wegen Renten oder Schadensersatzklagen vor den Landgerichten.

Ehemalige Heimkinder können sich mit einer Beschreibung ihrer Erlebnisse direkt bei den Anwälten melden !!!

Dr. Vehlow & Wilmans Rechtsanwälte
Sierichstrasse 32
22301 Hamburg
Tel. + 49 (0) 40 65055178
Fax. +49 (0) 40 65055180
Email: vehlow.wilmans@web.de
[ Ansprechspartner: Gerrit Wilmans ]
[ Webseite:
http://www.vehlow-wilmans.de/index.php?web=1 ]

( Von den Anwälten unabhängige Veröffentlichung, bzw. Weiterveröffentlichung dieser Bekanntgebung in diesem Blog. )

KREUZVERWEISE:

1.)
http://www.diakonie-forum.de/wbb2/thread.php?threadid=268&hilightuser=971&page=5

2.)
http://www.heimkinderopfer.blogspot.com/

3.)
http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=14936&postdays=0&postorder=asc&&start=90
( und sieben oder acht andere, weitere Diskussionsfäden zu diesem Thema in diesem Forum, die ungefähr vier Jahre spannen )

4.)
http://www.chefduzen.de//thread.php?postid=84920#post84920 ( und fünf oder sechs andere, weitere Diskussionsfäden zu diesem Thema in diesem Forum, die ungefähr drei Jahre spannen )

5.)
http://forum.kindergarten-workshop.de/fpost338179.html#338179 ( Diskussion, hier, zu diesem Thema begann am 14.02.2006 )

6.)
http://www.politik-forum.at/absolutes-verbot-aller-formen-von-zwangsarbeit-pflichtarbeit-t6927,start,10.html ( Diskussion, hier, zu diesem Thema begann 09.04.2007 )


Historische Fotos als Beleg der systematischen institutionellen Zwangsarbeit im Nachkriegsdeutschland "Wirtschaftswunderland Westdeutschland" - Kinderzwangsarbeit - Germany: postwar institutional child forced labour on a masive scale - Germany: postwar institutional child forced labor on a masive scale @ http://images.google.com.au/images?gbv=2&hl=en&q=+site:www.heimkinder-ueberlebende.org+heimkinder-ueberlebende

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My own [ ie. Martin MITCHELL's ] current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".