. Die
Fakten bezüglich der evangelisch-lutherischen Fürsorgehölle FREISTATT ( allemal vergleichbar mit
TORGAU in der DDR ! )
Protestantisch-christliche Heimerziehung
in Deutschland.
Wer auch immer innerhalb oder ausserhalb ihrer Religionsgemeinschaft
oder dieser Geschäftsbranche oder alliierter
Geschäftsbranchen es behaupten mag, dass diese
stattgefunden hat …
„Lückenlose Aufarbeitung“ ihrer „VERBRECHEN“ IN DER „HEIMERZIEHUNG“ hat die „EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND“ ( „EKD“
) bisher ganz bestimmt nicht geleistet !
„Lückenlose Aufarbeitung“ ihrer „VERBRECHEN“ IN DER „HEIMERZIEHUNG“ hat die „INNERE MISSION“ bisher
ganz bestimmt nicht geleistet !
„Lückenlose Aufarbeitung“ ihrer „VERBRECHEN“ IN DER „HEIMERZIEHUNG“ hat die „DIAKONIE“ bisher
ganz bestimmt nicht geleistet !
„Lückenlose Aufarbeitung“ ihrer „VERBRECHEN“ IN DER „HEIMERZIEHUNG“ hat „BETHEL“ ( IN BIELEFELD, IN NORDRHEIN-WESTFALEN
) bisher ganz bestimmt nicht geleistet !
„Lückenlose Aufarbeitung“ ihrer „VERBRECHEN“ IN DER „HEIMERZIEHUNG“ hat „FREISTATT“ ( IM LANDKREIS DIEPHOLZ, IN
NIEDERSACHSEN ) bisher ganz bestimmt nicht
geleistet !
„Lückenlose Aufarbeitung“ ihrer „VERBRECHEN“ IN DER „HEIMERZIEHUNG“ hat „BETHEL IM NORDEN“ ( IM HANNOVERSCHEN ) einschließlich
dem „BIRKENHOF IN HANNOVER“ ( IN HANNOVER-KIRCHENRODE ) IN NIEDERSACHSEN
INSGESAMT bisher ganz bestimmt nicht geleistet
!
Diese meine Behauptung ist grundlegend bewiesen von der DEUTSCHEN
GESAMTORGANISATION „EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE“ selbst, in
1. ) der VON IHR, DER EKD in Auftrag gegebenen Präsentation
und Veröffentlichung ihrer diesbezüglichen Geschichte in einer über
ungefähr 1 Jahr andauernden Ausstellung im DEUTSCHEN HISTORISCHEN MUSEUM, in
Berlin, im Jahre 1998/1999, betitelt »Die Macht der
Nächstenliebe – Einhundertfünfzig Jahre Innere Mission und Diakonie ( 1848-1998
)« ( 384 Seiten, Verlag: Jovis ( Dez. 1999 ); ISBN-10: 3931321177 | ISBN-13:
978-3931321178 ).
Diese Veröffentlichung – als
384-seitiger Ausstellungskatalog – enthält die
offizielle Geschichte der DIAKONISCHEN WERKE DER EVANGELISCHEN
KIRCHE IN DEUTSCHLAND – aber kein einziges Wort über die „HEIMERZIEHUNG“ IM
NACHKRIEGSDEUTSCHLAND UND DIE „TÄTIGKEITEN“ DER EKD / DIAKONIE IN DIESER „HEIMERZIEHUNG“.
Das Ganze kommt vielmehr einer
Geschichtsfälschung gleich.
Ein mehr detailierter obwohl nur kurzer Bericht über DIESE VERÖFFENTLICHUNG DER
EKD existiert im Internet, u.a., auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/GERMAN-DEUTSCH_-_Buecher-und-Filme.php
( mit Abbildung ) ( dort, bitte, ein bißchen runter scrollen ).
Für einen Nachdruck dieser 384-Seiten
offiziellen Geschichte der DIAKONIE /
EKD, am 6. Juni 2007, im Kohlhammer Verlag; ISBN-10: 3170191969 | ISBN-13:
978-3170191969, siehe @ http://www.amazon.de/Die-Macht-N%C3%A4chstenliebe-Einhundertf%C3%BCnfzig-1848-1998/dp/3170191969.
2. ) Prof. Dr. Manfred Kappeler in einer 5-seitigen Rezension / Kritik zur 1. Auflage des am 15. Mai 2009
erschienenen Buch »ENDSTATION FREISTATT –
Fürsorgeerziehung in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die
1970er Jahre« ( im Bethel-Verlag; ISBN-10: 3895346764 | ISBN-13:
978-3895346767 ) spricht, u.a., von „Relativierungen
der Tatsachen“ mit „Tendenz sogar zur Geschichtsfälschung“.
Prof. Dr. Manfred Kappelers 5-seitige Rezension / Kritik
– der 1. Auflage erschienen am 15. Mai 2009 – ist wiedergegeben @ http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Freistatt_Kappeler.pdf;
( AMAZON berichtet bezüglich der 1. Auflage: Mai 2009 @ http://www.amazon.de/Endstation-Freistatt-Matthias-Benad/dp/3895346764
);
( AMAZON berichtet bezüglich der 2. Auflage: November 2011 @ http://www.amazon.de/Endstation-Freistatt-F%C3%BCrsorgeerziehung-Bodelschwinghschen-Anstalten/dp/3895348767
);
3. ) Dr. Carlo J. Burschel in einer 8-seitigen Rezension / Kritik zur 1. Auflage des am 15. Mai 2009
erschienenen Buch »ENDSTATION FREISTATT –
Fürsorgeerziehung in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die
1970er Jahre« ( im Bethel-Verlag; ISBN-10: 3895346764 | ISBN-13:
978-3895346767 ) vertritt, u.a., darin die Meinung „die
Erwartungen an eine offene Aufarbeitung des Heimskandals durch die – nach
längerer Verzögerung erschienene – Bethel-Studie wird enttäuscht“.
Dr. Carlo J. Burschels 8-seitige Rezension / Kritik
– der 1. Auflage erschienen am 15. Mai 2009 – ist wiedergegeben @ http://gewalt-im-jhh.de/commont_rezension_buch_freistatt.pdf.
QUERVERWEIS zum EHEMALIGE HEIMKINDER
BLOG NR. 1 zum Thema »Heimerziehung im
Westen unter Zwang und Gewalt pur. --- Keine
Rehabilitation / Keine Entschädigung für Heimopfer-WEST.« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2012/06/heimerziehung-im-westen-unter-zwang-und.html
( vom So. 17.06.2012 )
TAGS / LABELS unlimited: Deutschland, Heimerziehung, Protestantisch-christliche
Heimerziehung, Protestantisch-christliche Heimerziehung in Deutschland, Heimerziehung
in Deutschland, Lückenlose Aufarbeitung bisher nicht geleistet, evangelisch-lutherisch,
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Religionsgemeinschaft, Geschäftsbranche, alliierter
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HANNOVER-KIRCHENRODE, IN NIEDERSACHSEN INSGESAMT, Behauptung, grundlegend
bewiesen, EVANGELISCH-LUTHERISCHE
KIRCHE, DEUTSCHEN GESAMTORGANISATION, DEUTSCHEN GESAMTORGANISATION EVANGELISCH-LUTHERISCHE
KIRCHE, VON IHR DER EKD in Auftrag gegeben, Präsentation und Veröffentlichung, Präsentation, Veröffentlichung, Ausstellung
im DEUTSCHEN HISTORISCHEN MUSEUM in Berlin, DEUTSCHEN HISTORISCHEN MUSEUM, Die
Macht der Nächstenliebe, Die Macht der Nächstenliebe - Einhundertfünfzig Jahre
Innere Mission und Diakonie ( 1848-1998 ), ISBN-10 3931321177, ISBN-13
978-3931321178, Ausstellungskatalog, Ausstellungskatalog - enthält die offizielle Geschichte der DIAKONISCHEN
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KIRCHE IN DEUTSCHLAND, DIAKONISCHEN WERKE DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN
DEUTSCHLAND, aber kein einziges Wort über die HEIMERZIEHUNG IM
NACHKRIEGSDEUTSCHLAND, HEIMERZIEHUNG IM NACHKRIEGSDEUTSCHLAND, TÄTIGKEITEN DER
EKD, DIAKONIE IN DIESER HEIMERZIEHUNG, Geschichtsfälschung,
Das Ganze kommt vielmehr einer Geschichtsfälschung gleich, VERÖFFENTLICHUNG
DER EKD, ISBN-10 3170191969, ISBN-13 978-3170191969, Kappeler, Manfred Kappeler,
Prof. Dr. Manfred Kappeler, Rezension, Kritik, Rezension / Kritik, Bethel, Matthias
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Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die 1970er Jahre, Fürsorgeerziehung
in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Fürsorgeerziehung, v. Bodelschwinghschen
Anstalten Bethel, Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, Bethel-Verlag, ISBN-10
3895346764, ISBN-13: 978-3895346767, Relativierungen
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Burschel, offene Aufarbeitung, Heimskandal,
offene Aufarbeitung des Heimskandals, die Erwartungen an eine offene
Aufarbeitung des Heimskandals durch die - nach längerer Verzögerung erschienene
- Bethel-Studie wird enttäuscht, Bethel-Studie,
enttäuscht
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Monday, June 18, 2012
Wednesday, April 13, 2011
Verspätete Modernisierung – Öffentliche Erziehung im Rheinland 1945-1972 / Heimerziehung 2010 [ „Fazit: Ja es gab sie, die schwarze Pädagogik“ ].
.
GOOGLE.DE-Suche mit folgendem Suchstrang:
»»» "Verspätete Modernisierung"+"Öffentliche Erziehung im Rheinland 1945-1972" «««
LVR - Landschaftsverband Rheinland [ Köln ]
@ http://www.lvr.de/jugend/fachthemen/heime/heimkinderstudie.htm
Heimkinderstudie des LVR
Verspätete Modernisierung - Öffentliche Erziehung im Rheinland 1945 bis 1972
Der LVR stellt sich seiner Vergangenheit – auch im Bezug auf ehemalige Heimkinder in seinen Einrichtungen und die Rolle der Heimaufsicht beim Landesjugendamt. So wurde bereits 2008 eine Hotline +49 (0)221 / 809 - 40 01 eingerichtet und eine Studie beauftragt.
Die Studienergebnisse sind nun [ Ende 2010 / Anfang 2011 ] als Buch (LVR (Hg.), „Verspätete Modernisierung", Klartext-Verlag, Essen, 2010) und als Broschüre mit CD veröffentlicht. Sie können die Broschüre hier kostenlos bestellen oder eine Zusammenfassung herunterladen.
Link zum Bestellsystem des LVR [ http://www.lvr.de/app/publi/Deteils.aspx?AnzTh=59&Fach=4&Liste=&PNr=549 ]
Zusammenfassung der Studienergebnisse ( PDF-Datei, 47 KB ) [ http://www.lvr.de/jugend/fachthemen/heime/alvr_zsfg_27072010.pdf ] [ ingesamt 11 Seiten ]
Auf Seite 8-9 dieser „Zusammenfassung der Studienergebnisse“ findet sich ein wie folgt formuliertes Eingeständnis:
[ Seite 8 ] »»» Die Minderjährigen galten dabei, anders als bei regulären Lehr- und Arbeitsverträgen außerhalb der Heimeinrichtungen, nicht als sozialversicherungsrechtliche Beschäftigte. Erst ein Urteil des Bundessozialgerichts von 1963 änderte dies und führte zumindest für einen – allerdings zunächst nur kleineren – Teil (bis 1969 nur rund ein Viertel) von ihnen zu einer Versicherungspflicht. Versichert wurden ab 1963 alle regulären Lehr- und Anlernlinge, die innerhalb der Heime beschäftigt waren. Die Rückversicherung griff bis zum Jahr 1958.
Überwiegend blieben die Jugendlichen – besonders häufig betraf dies Mädchen – aber auch weiterhin in den Heimen in nicht sozialversicherungspflichtigen Anlern- oder vermeintlichen Arbeitserprobungsverhältnissen beschäftigt. Erst seit 1972 wurde die Lücke im Versicherungsschutz der im Heim beschäftigten Jugendlichen durch neue Richtlinien geschlossen, und die Arbeitsformen wurden an die Maßgaben des Berufsbildungsgesetzes angeglichen. Seitdem erst galten die Heime auch als Arbeitgeber ihrer „Zöglinge“.
Bis dahin erhielten die Jugendlichen Taschengelder und Prämien als finanzielle Zuwendungen, deren Höhe in verschiedenen Verordnungen festgelegt wurde. Diese galten als Erziehungsmittel, über das die Heime bzw. die Erzieher gegenüber den Jugendlichen als letzte Instanz zu bestimmen hatten. Auch extern im Rahmen eines Ausbildungsverhältnis oder Arbeitsvertrags erzielte Vergütungen wurden den Jugendlichen nicht ausbezahlt, sondern für die Heimkosten gegengerechnet und nur in Höhe eines Taschengelds bzw. eines Selbstbehalts ausbezahlt. Überschüssiges Geld sollte auf ein Sparkonto eingezahlt werden, worüber die Minderjährigen erst bei Volljährigkeit verfügen konnten. Damit erfuhren die Jugendlichen gerade nicht die Verbindung zwischen dem, was sie an Arbeit leisteten, und dem, was sie an Geld erhielten. Diese Diskrepanz macht das Erleben von Ausbeutung und dem Zwang zur [ Seite 9 ] Arbeit nachvollziehbar, vor allem, wenn in der Arbeit tatsächlich produziert wurde, wie etwa in der Kooperation mit externen Firmen oder innerhalb eines Wirtschaftsbetriebs.“ «««
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»»» "Verspätete Modernisierung"+"Öffentliche Erziehung im Rheinland 1945-1972" «««
LVR - Landschaftsverband Rheinland [ Köln ]
@ http://www.lvr.de/app/publi/Deteils.aspx?AnzTh=59&Fach=4&Liste=&PNr=549
( Diese Veröffentlichung steht zur Verfügung seit dem 8. Februar 2011 )
Details zur Publikation
Titel:
Verspätete Modernisierung – Öffentliche Erziehung im Rheinland 1945-1972 / Heimerziehung 2010 [ „Fazit: Ja es gab sie, die schwarze Pädagogik“ ].
Inhalt:
Mit einer 2008 gestarteten und 185.000 Euro teuren Studie hat der LVR die Vorgängen in seinem Heimeinrichtungen und die Rolle des Landesjugendamtes als Heimaufsicht im Zeitraum vom Kriegsende bis in die 1970 Jahre untersucht. Fazit: Ja es gab sie, die schwarze Pädagogik, je weiter zurück, desto mehr. Die Broschüre beinhaltet eine Zusammenfassung der Studie und einen Beitrag zur Heimerzeihung heute. Auf einer beiliegenden DVD sind die Gesamtstudie sowie ein Film mit ausgewählten Beispielen aus der modernen Jugendhilfe enthalten. Format: DIN A5, 48 Seiten [ Letzteres stellt, abschließend, Werbung für die heutigen Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe dar ].
Preis: Kostenlos
Zusammenfassung herunterladen @ http://www.lvr.de/jugend/fachthemen/heime/heimkinderstudie.htm
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»»» "Verspätete Modernisierung"+"Andreas Henkelmann" «««
Amazon.de @ http://www.amazon.de/Versp%C3%A4tete-Modernisierung-Heimerziehung-Verantwortung-Landesjugendamtes/dp/3837504751
Verspätete Modernisierung: Öffentliche Erziehung im Rheinland - Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972) [Gebundene Ausgabe]
Produktinformation
• Gebundene Ausgabe: 588 Seiten
• Verlag: Klartext-Verlagsges.; Auflage: 1. Aufl. ( 25. November 2010 )
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 9783837504750
• ISBN-13: 978-3837504750
• ASIN: 3837504751
• Größe und/oder Gewicht: 22 x 16 x 4,8 cm
• Preis: 34,95 Euro
Produktbeschreibungen
»»» Kurzbeschreibung
Im Mittelpunkt stehen die Heime des Landschaftsverbandes Rheinland in Krefeld, Solingen, Euskirchen, Brauweiler, Hennef sowie Viersen-Süchteln. An ihrer Geschichte wird die verspätete Modernisierung dieses marginalisierten gesellschaftlichen Bereiches nachgezeichnet.
Besondere Aufmerksamkeit widmen die Beträge des Buches dem Alltag der Heimkinder in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Freundschaft, Sexualität, Kontrolle, Strafen, Religion, Ernährung, Gesundheit, Hygiene, der Verbreiterung der pädagogischen Angriffsfläche durch Medikamenteneinsatz und der Ausbildung des Personals.
Die fünf Autoren [ Andreas Henkelmann; Judith Pierlings; Uwe Kaminsky; Thomas Swiderek; Sarah Banach; Sarah Banach ] markieren die Geschichte der Heimerziehung in ihren rechtlichen Grundlagen, ihrer historischen Genese und ihrer Entwicklung in den Jahren 1945 bis 1972. Die Kontinuität des Spitzenpersonals, die Versuche, die Erzieherschaft zu professionalisieren, die Heimaufsicht, die Heimdifferenzierung sowie die Krisen und die unzureichenden Versuche ihrer Bewältigung werden untersucht. Die interdisziplinär erstellte Studie widmet sich der Geschichte der Heimerziehung in der Zuständigkeit des größten deutschen Landesjugendamtes beim Landschaftsverband Rheinland. Basis der Untersuchung sind umfangreich überlieferte Akten und Interviews mit ehemaligen Heimkindern, die quellenkritisch ausgewertet werden. «««
QUERVERWEIS: »»Zwischenbericht: "Heimerziehung in Niedersachsen 1949 - 1975"« des Forschungsprojekts der GEORG-AUGUST-UNIVERSITÄT GÖTTINGEN.« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/04/zwischenbericht-heimerziehung-in.html ( Erstveröffentlichung: 11. April 2011 )
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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 zu diesen »»Verspätete Modernisierung – Öffentliche Erziehung im Rheinland 1945-1972 / Heimerziehung 2010 [ „Fazit: Ja es gab sie, die schwarze Pädagogik“ ].«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
comments = Kommentare können durch anklicken des Post a Comment-Buttons im Footer dieses Beitrages abgegeben werden ( also, bitte, ein ganz klein wenig runter scrollen; dort ist der Post a Comment-Button zu finden ).
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.
My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and its "democracy".
__________________________________
„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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LVR - Landschaftsverband Rheinland [ Köln ]
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Heimkinderstudie des LVR
Verspätete Modernisierung - Öffentliche Erziehung im Rheinland 1945 bis 1972
Der LVR stellt sich seiner Vergangenheit – auch im Bezug auf ehemalige Heimkinder in seinen Einrichtungen und die Rolle der Heimaufsicht beim Landesjugendamt. So wurde bereits 2008 eine Hotline +49 (0)221 / 809 - 40 01 eingerichtet und eine Studie beauftragt.
Die Studienergebnisse sind nun [ Ende 2010 / Anfang 2011 ] als Buch (LVR (Hg.), „Verspätete Modernisierung", Klartext-Verlag, Essen, 2010) und als Broschüre mit CD veröffentlicht. Sie können die Broschüre hier kostenlos bestellen oder eine Zusammenfassung herunterladen.
Link zum Bestellsystem des LVR [ http://www.lvr.de/app/publi/Deteils.aspx?AnzTh=59&Fach=4&Liste=&PNr=549 ]
Zusammenfassung der Studienergebnisse ( PDF-Datei, 47 KB ) [ http://www.lvr.de/jugend/fachthemen/heime/alvr_zsfg_27072010.pdf ] [ ingesamt 11 Seiten ]
Auf Seite 8-9 dieser „Zusammenfassung der Studienergebnisse“ findet sich ein wie folgt formuliertes Eingeständnis:
[ Seite 8 ] »»» Die Minderjährigen galten dabei, anders als bei regulären Lehr- und Arbeitsverträgen außerhalb der Heimeinrichtungen, nicht als sozialversicherungsrechtliche Beschäftigte. Erst ein Urteil des Bundessozialgerichts von 1963 änderte dies und führte zumindest für einen – allerdings zunächst nur kleineren – Teil (bis 1969 nur rund ein Viertel) von ihnen zu einer Versicherungspflicht. Versichert wurden ab 1963 alle regulären Lehr- und Anlernlinge, die innerhalb der Heime beschäftigt waren. Die Rückversicherung griff bis zum Jahr 1958.
Überwiegend blieben die Jugendlichen – besonders häufig betraf dies Mädchen – aber auch weiterhin in den Heimen in nicht sozialversicherungspflichtigen Anlern- oder vermeintlichen Arbeitserprobungsverhältnissen beschäftigt. Erst seit 1972 wurde die Lücke im Versicherungsschutz der im Heim beschäftigten Jugendlichen durch neue Richtlinien geschlossen, und die Arbeitsformen wurden an die Maßgaben des Berufsbildungsgesetzes angeglichen. Seitdem erst galten die Heime auch als Arbeitgeber ihrer „Zöglinge“.
Bis dahin erhielten die Jugendlichen Taschengelder und Prämien als finanzielle Zuwendungen, deren Höhe in verschiedenen Verordnungen festgelegt wurde. Diese galten als Erziehungsmittel, über das die Heime bzw. die Erzieher gegenüber den Jugendlichen als letzte Instanz zu bestimmen hatten. Auch extern im Rahmen eines Ausbildungsverhältnis oder Arbeitsvertrags erzielte Vergütungen wurden den Jugendlichen nicht ausbezahlt, sondern für die Heimkosten gegengerechnet und nur in Höhe eines Taschengelds bzw. eines Selbstbehalts ausbezahlt. Überschüssiges Geld sollte auf ein Sparkonto eingezahlt werden, worüber die Minderjährigen erst bei Volljährigkeit verfügen konnten. Damit erfuhren die Jugendlichen gerade nicht die Verbindung zwischen dem, was sie an Arbeit leisteten, und dem, was sie an Geld erhielten. Diese Diskrepanz macht das Erleben von Ausbeutung und dem Zwang zur [ Seite 9 ] Arbeit nachvollziehbar, vor allem, wenn in der Arbeit tatsächlich produziert wurde, wie etwa in der Kooperation mit externen Firmen oder innerhalb eines Wirtschaftsbetriebs.“ «««
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LVR - Landschaftsverband Rheinland [ Köln ]
@ http://www.lvr.de/app/publi/Deteils.aspx?AnzTh=59&Fach=4&Liste=&PNr=549
( Diese Veröffentlichung steht zur Verfügung seit dem 8. Februar 2011 )
Details zur Publikation
Titel:
Verspätete Modernisierung – Öffentliche Erziehung im Rheinland 1945-1972 / Heimerziehung 2010 [ „Fazit: Ja es gab sie, die schwarze Pädagogik“ ].
Inhalt:
Mit einer 2008 gestarteten und 185.000 Euro teuren Studie hat der LVR die Vorgängen in seinem Heimeinrichtungen und die Rolle des Landesjugendamtes als Heimaufsicht im Zeitraum vom Kriegsende bis in die 1970 Jahre untersucht. Fazit: Ja es gab sie, die schwarze Pädagogik, je weiter zurück, desto mehr. Die Broschüre beinhaltet eine Zusammenfassung der Studie und einen Beitrag zur Heimerzeihung heute. Auf einer beiliegenden DVD sind die Gesamtstudie sowie ein Film mit ausgewählten Beispielen aus der modernen Jugendhilfe enthalten. Format: DIN A5, 48 Seiten [ Letzteres stellt, abschließend, Werbung für die heutigen Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe dar ].
Preis: Kostenlos
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Verspätete Modernisierung: Öffentliche Erziehung im Rheinland - Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945-1972) [Gebundene Ausgabe]
Produktinformation
• Gebundene Ausgabe: 588 Seiten
• Verlag: Klartext-Verlagsges.; Auflage: 1. Aufl. ( 25. November 2010 )
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 9783837504750
• ISBN-13: 978-3837504750
• ASIN: 3837504751
• Größe und/oder Gewicht: 22 x 16 x 4,8 cm
• Preis: 34,95 Euro
Produktbeschreibungen
»»» Kurzbeschreibung
Im Mittelpunkt stehen die Heime des Landschaftsverbandes Rheinland in Krefeld, Solingen, Euskirchen, Brauweiler, Hennef sowie Viersen-Süchteln. An ihrer Geschichte wird die verspätete Modernisierung dieses marginalisierten gesellschaftlichen Bereiches nachgezeichnet.
Besondere Aufmerksamkeit widmen die Beträge des Buches dem Alltag der Heimkinder in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Freundschaft, Sexualität, Kontrolle, Strafen, Religion, Ernährung, Gesundheit, Hygiene, der Verbreiterung der pädagogischen Angriffsfläche durch Medikamenteneinsatz und der Ausbildung des Personals.
Die fünf Autoren [ Andreas Henkelmann; Judith Pierlings; Uwe Kaminsky; Thomas Swiderek; Sarah Banach; Sarah Banach ] markieren die Geschichte der Heimerziehung in ihren rechtlichen Grundlagen, ihrer historischen Genese und ihrer Entwicklung in den Jahren 1945 bis 1972. Die Kontinuität des Spitzenpersonals, die Versuche, die Erzieherschaft zu professionalisieren, die Heimaufsicht, die Heimdifferenzierung sowie die Krisen und die unzureichenden Versuche ihrer Bewältigung werden untersucht. Die interdisziplinär erstellte Studie widmet sich der Geschichte der Heimerziehung in der Zuständigkeit des größten deutschen Landesjugendamtes beim Landschaftsverband Rheinland. Basis der Untersuchung sind umfangreich überlieferte Akten und Interviews mit ehemaligen Heimkindern, die quellenkritisch ausgewertet werden. «««
QUERVERWEIS: »»Zwischenbericht: "Heimerziehung in Niedersachsen 1949 - 1975"« des Forschungsprojekts der GEORG-AUGUST-UNIVERSITÄT GÖTTINGEN.« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2011/04/zwischenbericht-heimerziehung-in.html ( Erstveröffentlichung: 11. April 2011 )
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.
My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and its "democracy".
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„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
Monday, October 4, 2010
Unwissenheit über Zwangsarbeit und über jedes andere Unrecht und Leid auch braucht in dem Gremium »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin nicht zu sein
.
Es ist idiotisch im Angesicht aller Beweise »ZWANGSARBEIT« nicht als solche anzuerkennen !
Es ist idiotisch im Angesicht aller Beweise »ZWANGSARBEIT« nicht als solche anzuerkennen !
Heimkinder-Aktivist Rolf Breitfeld tut sehr viel für uns alle.
Am Sonntag, den 26. September 2010, wurde im Detlefsen Museum, in Glückstadt, in Schleswig-Holstein ( unmittelbar ausserhalb dem Hohheitsgebiet der Hansestadt Hamburg ) eine Wanderausstellung eröffnet, die sich »FÜR.SORGE.ERZIEHUNG – erzählen – erinnern – verantworten« nennt und die sich mit der nachkriegsdeutschen für viele Jahrzehnte anhaltenden „Fürsorgeerziehung“ – und dem massiven Unrecht und Leid, die diese „Fürsorgeerziehung“ nicht nur im „Landesfürsorgeheim Glückstadt“ ( 1949-1974 ), aber auch in vielen anderen ähnlichen „geschlossenen Kinder- und Jugendwohlfahrtseinrichtungen“ ( wie, z.B., auch in „Anstalt Freistatt“ in Niedersachsen ! ) und in vielen diversen kirchlichen und staatlichen 'Heimen' vielen jungen Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, verursachte – befasst.
Im Detlefsen Museum, in Glückstadt, wird diese Wanderausstellung bis Ende Oktober 2010 laufen. Zuvor schon ( 18.05.2010 - 15.06.2010 ) war diese Wandersausstellung erstmalig im Landeshaus von Schleswig-Holstein, in Kiel, untergebracht und zur Eröffnung der Wanderausstellung dort, wurde auch das Buch »Landesfürsorgeheim Glückstadt 1949-74: Bewohner - Geschichte - Konzeption« von Irene Johns und Christian Schrapper herausgegeben ( http://www.amazon.de/Landesf%C3%BCrsorgeheim-Gl%C3%BCckstadt-1949-74-Geschichte-Konzeption/dp/3529027480 )
hpd - Humanistischer Pressedienst
Zwangsarbeit – 4 Okt 2010 - 14:22 Nr. 10371
Für.Sorge.Erziehung in Glückstadt
@ http://hpd.de/node/10371 ( insgesamt 4 Seiten, plus 2 Anhängen ) ( mit vielen auch von dort aus weiterführenden Links )
shz.de - SCHLESWIG-HOLSTEIN ( 19.05.2010 ) »Geschichte der Heimerziehung« - »"Entschuldigung allein genügt nicht"« @ http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/artikeldetail/article//entschuldigung-allein-genuegt-nicht.html
AKTUELLES @ http://www.fuer-sorge-erziehung.de/de/aktuelles
( mit vielen auch von dort aus weiterführenden Links )
Irene Johns und Christian Schrapper @ http://www.fuer-sorge-erziehung.de/pages/index/16
( mit vielen Fotos und auch von dort aus weiterführenden Links )
Rolf Breifeld @ http://www.fuer-sorge-erziehung.de/pages/index/17
( mit vielen auch von dort aus weiterführenden Links )
Dr. Gitta Trauernicht, MdL @ http://www.fuer-sorge-erziehung.de/pages/index/14
( mit vielen auch von dort aus weiterführenden Links )
Sozialminister Dr. Heiner Garg @ http://www.fuer-sorge-erziehung.de/pages/index/15
( mit vielen auch von dort aus weiterführenden Links )
Neues Deutschland ( 28.09.2010 ) @ http://www.neues-deutschland.de/artikel/180554.lokaltermin-am-tatort.html
shz.de - NORDDEUTSCHE RUNDSCHAU ( 27.09.2010 ) @ http://www.shz.de/nachrichten/lokales/norddeutsche-rundschau/artikeldetails/article/797/gequaelt-misshandelt-und-missbraucht.html
Detlefsen Museum Glückstadt @ http://www.detlefsen-museum.de/pages/veranstaltungen/aus10/aus10_fuersorge.htm
»Landesfürsorgeheim Glückstadt 1949-74« [ siehe dort auch die Angaben zu den bisher bekannten Ausstelllungsorten und Daten ] @ http://www.wachholtz.de/cat_1l.html?&tt_products=8912&cHash=bfea47c2e9
Die Geschichte von Glückstadt in Kombination auch mit der persönlichen Lebensgeschichte von Rolf Breitfeld in seiner Jugendzeit @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Bericht-von-ehemaliges-Heimkind-Rolf-Breitfeld-Jg.1948-ueber-die-Freiwillige-Erziehungshilfe-und-Fuersorgeerziehung-bzw.-die-damalige-Kinderquaelerei-in-Glueckstadt-Schleswig-Holstein.html
QUERVERWEIS: »„Ehemaliges Heimkind“/„ex-Glückstädter“ ROLF BREITFELD Rede vom 18.04.2010 zur Eröffnung in Schleswig-Holstein der Ausstellung „FÜRSORGEERZIEHUNG“.« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/05/ehemaliges-heimkindex-gluckstadter-rolf.html
HINWEIS: Die einzelnen URLs für die zwei größeren Fotos des oben abgebildeten Plakats, sind: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Gedenktafel-Glueckstadt_-_In-Erinnerung-an-die-toten-Heimkinder-im-Landesfuersorgeheim-in-Glueckstadt-in-den-50er-60er-und-70er-Jahren_-_A.jpg ( Foto mit größerer Schrift ) und http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Gedenktafel-Glueckstadt_-_In-Erinnerung-an-die-toten-Heimkinder-im-Landesfuersorgeheim-in-Glueckstadt-in-den-50er-60er-und-70er-Jahren_-_B.jpg ( Schrift groß genug um ohne Brille gelesen zu werden ).
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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 zu diesem »Unwissenheit über Zwangsarbeit und über jedes andere Unrecht und Leid auch braucht in dem Gremium »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin nicht zu sein«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.
My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
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„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
Thursday, June 10, 2010
SCHLESWIG-HOLSTEIN - Sozialminister Dr. Heiner Garg zur Eröffnung der Ausstellung FÜRSORGEERZIEHUNG - betreffend EHEMALIGE HEIMKINDER
Ministerium für Arbeit,
Soziales und Gesundheit
des Landes Schleswig-Holstein
Rede Sozialminister Dr. Heiner Garg [ FDP ] zur Eröffnung der Ausstellung
„Für.Sorge.Erziehung“ am 18. 05. 2010 im Landeshaus Kiel
- es gilt das gesprochene Wort -
Anrede –
wer sich als heute mit den Schicksalen derer auseinandersetzt, die in der Zeit von Kriegsende bis in die frühen 70er Jahre als Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der sog. Fürsorgeerziehung untergebracht waren, den macht Verschiedenes betroffen.
Mir ging und geht es jedenfalls so.
- Da sind – zuallererst! – die persönlichen Schicksale. Ihre Schilderungen erzählen von Lieblosigkeit, wo Behütung hätte sein sollen, von vorenthaltener Bildung, vom Einsatz als billiger Arbeitskraft, von erzieherischem Totalversagen bis hin zu roher Gewalt, zu Misshandlung und Missbrauch.
- Betroffen macht auch, zu erfahren, wie sehr diese Kinder und Jugendlichen im Stich gelassen wurden. In diesem Haus, im Landtag von Schleswig-Holstein haben sich Abgeordnete seit den frühen 50er Jahren immer wieder mit den Zuständen im damaligen Landesfürsorgeheim Glückstadt befasst. Es war schon damals klar, dass die Verhältnisse dort nicht nur nicht angemessen, sondern in jeder Hinsicht unhaltbar waren. Und dennoch hat es Jahrzehnte gedauert, bis diesen Zuständen ein Ende gemacht wurde.
- Und schließlich macht betroffen zu sehen, wie sehr für viele der damaligen Zöglinge der ganze weitere Lebensweg geprägt und beschädigt worden ist durch die Erfahrung der Zeit im Heim. Eine Erfahrung, die viele von ihnen bis heute nicht verarbeiten, ganz oft nicht einmal mitteilen konnten.
In den letzten Jahren hat eine öffentliche Debatte und Aufarbeitung begonnen, angestoßen und eingefordert durch ehemalige Heimzöglinge – und diejenigen von ihnen, die heute hier sind, begrüße ich an dieser Stelle ganz herzlich!
Sich der Erinnerung zu stellen, das ist oft auch schmerzlich. Es öffentlich zu tun, erfordert auch Mut – Sie verdienen dafür unseren Respekt!
Ich bin meiner Vorrednerin, Frau Dr. Trauernicht, dankbar dafür, dass sie in ihrer Amtszeit als Sozialministerin einen Runden Tisch für die ehemaligen Heimzöglinge eingerichtet hat. Damit hat erstmals das „offizielle“, das politische Schleswig-Holstein den Betroffenen Gehör geschenkt. Ich will ganz klar sagen, dass ich den eingeschlagenen Weg von Aufarbeitung und Aufklärung weitergehen werde.
Die Ausstellung „FÜR.SORGE.ERZIEHUNG“ über die Geschichte der Fürsorgeerziehung in Schleswig-Holstein von 1949 bis 1974 ist ein Ergebnis und ein Dokument dieser Aufarbeitung. Sie veranschaulicht in beklemmender Deutlichkeit, was es bedeutet, Fürsorgezögling gewesen zu sein.
Der Titel der Ausstellung, die Worte „FÜR - SORGE - ERZIEHUNG“, verweist auf den Widersinn dessen, was damals in öffentlicher Verantwortung geschah.
Eigentlich sollten diese Worte, für sich und auch gemeinsam, positive Empfindungen auslösen: FÜR jemanden da sein, sich um jemanden oder für jemanden SORGEN, sich um die ERZIEHUNG junger Menschen sorgen, DAFÜR SORGEN, dass ERZIEHUNG zu einer verantwortungsbewussten, das Leben gestaltenden Persönlichkeit stattfinden kann, dass Fähigkeiten und Begabungen auch trotz widriger Umstände gefördert und entwickelt werden… –
aber für all das steht das Wort Fürsorgeerziehung nicht. „Fürsorgeerziehung“ ist heute geradezu Inbegriff der Pervertierung der gerade genannten positiven Bedeutungen.
Für die, die sie erlebt und erlitten haben ist „Fürsorgeerziehung“ ein Schreckenswort.
Die Ausstellung zeigt sehr eindringlich, warum: Nichts Positives steckt in den Bildern und den Texten ihrer Erlebnisberichte.
„Was habe ich getan, dass so etwas mit mir passierte“ - wer sich mit der Geschichte der Fürsorgeerziehung in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts befasst, dem begegnet diese Frage immer wieder – in Gesprächen, Berichten, in Zeitdokumenten in denen Ehemalige zu Wort kommen.
Auf diese Frage können wir ihnen bis heute keine klare Antwort geben. Wir schulden ihnen aber – das ist das mindeste – das Bemühen um eine Antwort! Ebenso wie auf die Frage, warum die Verhältnisse in Glückstadt und anderen Heimen so lange möglich waren, trotz des öffentlichen Wissens um ihre Unhaltbarkeit.
Ich meine, einen Hinweis enthält ein Satz, den man im Zusammenhang mit der damaligen Fürsorgeerziehung ebenfalls häufig hört und liest – und den viele Ältere noch kennen: „Wenn du nicht gehorchst, kommst du ins Heim“.
Diese Drohung hatte etwas Erschreckendes - und das sollte sie auch. Der Weg „ins Heim“ war Druckmittel einer Pädagogik, die nicht auf die Entwicklung von mündigen, selbstbewussten und für das Leben gut vorbereiteten jungen Menschen ausgerichtet war. Sie war auf Disziplinierung durch Demütigung und Schikane ausgerichtet.
Auch wenn es schon damals Einrichtungen gab, die auch nach heutigen Maßstäben gut gearbeitet haben – die Mehrzahl, das zeigen auch die Beratungen am Runden Tisch in Berlin, haben so gearbeitet, dass wir uns heute dafür schämen müssen.
Vielleicht auch deshalb ist die öffentliche Erziehung der Nachkriegszeit ein „blinder Fleck“ auf der Landkarte der Zeitgeschichte in unserem Land. Diese Ausstellung soll dazu beitragen, dies zu ändern – denn Respekt braucht Erinnerung!
Wir schulden den Ehemaligen nicht nur Respekt, sondern auch Dank – weil sich aus Aufarbeitung der Geschehnisse von damals auch für die heutige öffentliche Erziehung lernen lässt. Die aktuellen Berichte über Übergriffe in der jüngeren Zeit machen das ganz deutlich: Wir tun gut daran, Gewalt und Missbrauch nicht als historisches oder als gesellschaftliches Randphänomen zu bagatellisieren. Und wir tun auch gut daran, eine Lektion nicht zu vergessen: Es waren nicht einzelne, die damals falsch gehandelt haben. Es war ein Fürsorgesystem als Ganzes, das so etwas möglich machte
Anrede –
Auch wenn wir als Regierungsmitglieder und Abgeordnete des Jahres 2010 nicht die Verantwortung für das Versagen unserer Vorgänger vor Jahrzehnten tragen – so haben wir aber Verantwortung dafür, dass dem damaligen Unrecht heute nicht ein neues Unrecht hinzugefügt wird: Wir sind nämlich jeder und jedem Ehemaligen schuldig dass es eine Rehabilitierung ihrer Lebensläufe gibt und ihre Leidensgeschichten wahrgenommen und gewürdigt werden. Und wir sind ihnen schuldig, Unrecht als solches zu bezeichnen und für das, was geschehen ist, um Entschuldigung zu bitten. Ich entschuldige mich bei Ihnen.
Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat sich im vergangenen Jahr mit der Fürsorgeerziehung in Schleswig-Holstein befasst. Die Abgeordneten haben ihr tiefes Bedauern zum Ausdruck gebracht und sich zur Verantwortung der Aufarbeitung bekannt.
Es war klar, dass es mit dem damaligen Beschluss nicht sein Bewenden haben konnte und sollte. Wir haben uns zu der Verantwortung bekannt und wir werden das auch künftig tun. Auch dafür steht, dass wir die Ausstellung heute an diesem Ort eröffnen. Dass wir das tun können, haben wir vielen zu verdanken: Namentlich Herrn Professor Schrapper, der mit seinem Team Material zusammengetragen und in vielen Gesprächen und Interviews mit Ehemaligen eine wirklich beeindruckende Dokumentation zur Fürsorgeerziehung, insbesondere im Landesfürsorgeheim Glückstadt, geschaffen hat.
Zu danken ist auch der Stiftung des Sparkassen- und Giroverbandes, ohne deren finanzielle Hilfe diese Ausstellung nicht hätte realisiert werden können.
Dank gilt weiterhin dem Kinderschutzbund, der sich als Träger dieser Ausstellung bereit gefunden hat und Frau John für ihr persönliches Engagement.
Ihnen, meine Damen und Herren, danke ich dafür, dass Sie gekommen sind um sich ein Bild zu machen. Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass diese Ausstellung weitere Diskussionen und Lernprozesse anstoßen wird – heute Abend, und sicher auch in den kommenden Monaten. Die Ehemaligen haben es verdient!
Ihnen, ohne deren mutiges Zeugnis dies nicht möglich wäre danke ich zum Abschluss – aber vor allen anderen!
Saturday, March 20, 2010
„Ehemalige Heimkinder“ betreffend hat DIE LINKE folgenden Antrag im Landes-Parlament in Schleswig-Holstein eingebracht.
„Ehemalige Heimkinder“ betreffend hat DIE LINKE zusammen mit einem Betroffenen, Eckhard Kowalke, folgenden Antrag im Landes-Parlament in Schleswig-Holstein eingebracht.
»»» Mitteilung vom Landesparteitag DIE LINKE Schleswig-Holstein
28. Februar 2010
„Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEHeV“ )
Sehr geehrte Frau Tschapek-Güntner,
am Wochenende hat der Landesparteitag der Partei DIE LINKE in Schleswig-Holstein sich mit der Aufarbeitung der "Heimerziehung" beschäftigt und den beigefügten Beschluß gefaßt.
Sie finden darüber auch einen Kurzbericht unter:
http://www.die-linke-rendsburg-eckernfoerde.de/politik/neues_aus_dem_kreisverband/detail_news/zurueck/aktuell-11/artikel/ehemalige-heimkinder-fordern-gerechtigkeit/ ( vom 28.02.2010 )
Ich wünsche Ihnen allen viel Erfolg bei Ihrem Einsatz für die Opfer der "Fürsorge"-Erziehung [ von den Betreibern dieser „Höllen“ „Fürsorgeerziehung“ genannt ! ]
und verbleibe mit freundlichem Gruß
Rainer Beuthel
Ratsfraktion DIE LINKE Eckernförde
(Vors.)
Hier der Antrag!
Antrag an den Landesparteitag
Antragsteller: Rainer Beuthel, Eckhard Kowalke / Eckernförde / 03.02.2010
Der Landesparteitag möge beschließen:
Als Landesparteitag der Partei DIE LINKE Schleswig-Holstein unterstützen wir das Engagement ehemaliger Heimkinder zur Aufarbeitung der Geschichte der Heimerziehung und solidarisieren uns mit allen Opfern dieser repressiven und unmenschlichen Schein-Pädagogik. Wir unterstützen das Bestreben der Betroffenen nach Rehabilitation sowie Anerkennung des Unrechts, das ihnen angetan wurde, und fordern Wiedergutmachung – auch in Form finanzieller Entschädigungen. Nötig sind von Seite des Staates und anderer beteiligter Institutionen eine öffentliche Entschuldigung gegenüber den Opfern sowie die konsequente und lückenlose Aufarbeitung der Geschichte der Heim- bzw. Fürsorgeerziehung.
Wir beauftragen den Landesvorstand sowie die Landtagsfraktion, in diesem Sinne tätig zu werden – unter Bezug auf bereits bestehende Initiativen.
Zur Begründung:
Bis in die 70er Jahre wurden Kinder und Jugendliche in Schleswig-Holstein als „Heimzöglinge“ zu Opfern einer unmenschlichen „Fürsorgeerziehung“. Zu nennen sind die Landesjugendheime in Nütschau (1947-1950), Großenbrode (1950-1951), Alt Bülk (1947-1952), Heiligenstedten (1945-1958), Oelixdorf (1966-1981), Selent (1927-1993) und Schleswig (1952-1993) sowie das Landesfürsorgeheim Glückstadt (1951-1974), wo besonders grausame Zustände herrschten. Rechtsgrundlage für die Einweisungen in die Heime waren das Reichsjugendwohlfahrtsgesetz und ab 1961 das Jugendwohlfahrtsgesetz, das erst 1991 durch das KJHG abgelöst wurde.
Über Jahrzehnte hinweg wurden in Schleswig-Holstein wie andernorts in der BRD Kinder und Jugendliche unter fragwürdigen und fadenscheinigen Begründungen in geschlossene Heime eingeliefert und waren dort ihrer Menschenwürde beraubt. Schläge und Zwangsarbeit waren an der Tagesordnung. Besonders abschreckend ist das Beispiel des Landesfürsorgeheims Glückstadt, wo es Todesfälle und 1969 einen regelrechten Aufstand der „Zöglinge“ gab. 1874 als „Provinzial-Korrekturanstalt für die Provinz Schleswig-Holstein“ gegründet, wurde die Einrichtung 1925 in „Landesarbeitsanstalt“ umbenannt. Nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten erfüllte das Haus bis 1934 die Funktion eines Konzentrationslagers, wo „Schutzhäftlinge“ eingesperrt waren. Der KZ-Charakter der Landesarbeitsanstalt bestand jedoch bis 1945 fort.
1 Vgl.: Möller, Reimer: „Schutzhaft“ in der Innenstadt. Das Konzentrationslager Glückstadt 1933/34.- In: „Siegeszug in der Nordmark“.- Kiel: AKENS, 2009. S. 96 – 111.
Obwohl das Kieler Sozialministerium Glückstadt als Ort der Unterbringung von „schwererziehbaren Fürsorgezöglingen für ungeeignet“ gehalten hatte, wurden ab 1949 in die Landesarbeitsanstalt „Zöglinge“ eingewiesen. Ohne eigentliche Rechtsgrundlage wurde die Anstalt 1951 in „Landesfürsorgeheim“ unbenannt. Welcher Geist in diesem „Heim“ herrschte, läßt sich daran ermessen, daß die alten Karteikarten mit der Bezeichnung „Arbeitserziehungslager Glückstadt/Elbe“ nach 1945 weiterverwendet wurden. Das Wort „Arbeitserziehungslager“ wurde durchgestrichen und „Landesfürsorgeheim“ darüber geschrieben; über „Häftlings-Nr.“ wurde „Zöglings-Nr.“ geschrieben – dies belegt die Karteikarte von Frank Leesemann aus dem Jahr 1969! Bezeichnenderweise wurde auch die uralte Häftlingskleidung weiterverwendet, einschließlich des roten Winkels auf dem Hemd. Zudem ist verbürgt, daß das Aufsichtspersonal aus der Nazi-Ära auch nach 1945 weiterbeschäftigt wurde: ein Teilnehmer des bundesweiten „runden Tischs“ in Berlin erkannte auf einem dort vorgelegten Photo aus der Zeit des Faschismus mehrere seiner Betreuer des Jahres 1970 – in Nazi-Uniform!
Seit Veröffentlichung des Buches „Schläge im Namen des Herrn. Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik“ durch Peter Wensierski im Jahr 2006 hat bundesweit wie auch in Schleswig-Holstein ein neues Kapitel der Aufarbeitung begonnen. Opfer der Heimerziehung haben sich zusammengeschlossen und das jahrzehntelange Schweigen gebrochen. Sie fordern zu Recht eine Anerkennung ihres Leids. Unter Federführung des Kieler Sozialministeriums tagte 2008 zweimal ein „runder Tisch“, der ehemalige Heiminsassen aus Glückstadt, Vertreter von Politik und Trägerverbänden zusammenbrachte. Die Akten aus Glückstadt, die zunächst als verschollen galten, wurden im Landesarchiv „entdeckt“ und aufgearbeitet. Die Betroffenen haben dazu Zugang. Der Wissenschaftler Christian Schrapper von der Universität Koblenz wurde mit der Erarbeitung einer umfangreichen Ausstellung zur Geschichte des Landesfürsorgeheims Glückstadt beauftragt, die nun ab dem 15.05.2010 im Landeshaus gezeigt werden soll. Ob diese Ausstellung die Thematik in ihrer ganzen Vielfalt, insbesondere auch den Bezug zur nationalsozialistischen Vorgeschichte darstellt, bleibt abzuwarten.
2 Schleswig Holsteinischer Landtag: Drucksache 16/2187
3 Vgl.: http://www.landesfuersorgeheim-glueckstadt.de/
4 Vgl.: http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ «««
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.
My [ ie. Martin MITCHELL's ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".
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