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Tuesday, January 11, 2011

Zweierlei Heimkinder-Abstimmung über den Abschlussbericht RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG und die darin enthaltenen Empfehlungen der ALMOSEN für die Opfer.

Titel dieses Beitrags formuliert von Martin Mitchell in Australien.


Folgender Text DAZU formuliert und zusammengestellt von Helmut Jacob in der Bundesrepublik Deutschland.

Dienstag, 11. Januar 2011

Runder Tisch Heimerziehung - Quittung von der Basis

Erwarte nicht, dass andere die Scherben Deiner Kindheit zusammenfegen, - tue es selbst!

Jetzt ist es an der Zeit, dass jedes Heimopfer, ob Ehemaliger eines Erziehungsheimes, eines Behindertenheimes mit Erziehungsauftrag, eines ähnlichen Heimsystems in der ehemaligen DDR, selbst aktiv wird. Sie haben aus der Presse erfahren, dass der Runde Tisch Heimerziehung unter Vorsitz von Dr. Antje Vollmer am 13. Dezember 2010 der Öffentlichkeit seinen Abschlussbericht vorgelegt hat. Dieser Abschlussbericht steht berechtigterweise erheblich in der Kritik. Zum einen ist er nicht einstimmig verabschiedet worden, es wurde erheblicher Druck aufgebaut und den insgesamt sechs Opfervertretern gedroht: Entweder ihr stimmt zu oder es gibt gar nichts. Zum anderen stellt dieser Bericht eine Verhöhnung der Opfer dar. Auf einer Seite dokumentiert man, wie sehr man den Opfern glaubt, auf den dann folgenden Seiten stellt man diese Glaubwürdigkeit in Frage. Die Forderung der Opfervertreter nach einer monatlichen Opferrente oder einer Einmalzahlung für erlittene Gewalt wurde völlig ausgeblendet. Der gesamte Abschlussbericht ist, wie bereits der Zwischenbericht und die gesamte Arbeit des Runden Tisches Heimerziehung, ein Skandal.

Sie finden den Abschlussbericht unter diesem Link:

http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Runder_Tisch_Heimkinder__Vollm/RTH_Abschlussbericht-auf_HP_RTH-67.pdf

Sie finden eine Analyse des Abschlussberichtes von Prof. Dr. Manfred Kappeler unter diesem Link:

http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Aktuelles/Abschlussbericht_RTH.doc

Wenn Sie dieses Informationsmaterial lesen, sind Sie informiert. Und das müssen Sie auch sein. Sie müssen einmal abstimmen über die Entschädigungshöhe (beim VeH [ „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ] ) 120 Millionen Euro, wobei mögliche Antragsteller max. 4.000 Euro erhalten sollen und einmal (bei Pastor Dierk Schäfer) über die Legitimation des Runden Tisches überhaupt.

Sie, und damit spreche ich Sie persönlich an, sind nun aufgefordert, zweimal abzustimmen. Einmal bei Pfarrer Dierk Schäfer, ein zweites Mal beim Verein Ehemaliger Heimkinder. Wenn Sie für sich das Optimalste erreichen wollen, wählen Sie nicht die eine oder andere Abstimmungsalternative, sondern entschließen sich zur Abstimmung bei beiden Anbietern.

1. Abstimmung Dierk Schäfer.

Dazu schreibt Pfarrer Dierk Schäfer:

http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/01/09/aufruf-an-alle-ehemaligen-heimkinder/

Aufruf an alle ehemaligen Heimkinder

zur Abstimmung über die Ergebnisse des Runden Tisches Heimkinder

Nanu, werden Sie sagen, wenn Sie den bisherigen Verlauf nicht mitbekommen haben: Es läuft doch schon eine Abstimmung, die vom VeH.

Warum zwei Abstimmungen? Es sind zwei unterschiedliche Abstimmungen. Diese hat eine andere Stoßrichtung als die vom VeH.

Was ist der Unterschied?

Diese Abstimmung ist „umständlicher“. Es ist keine Internetabstimmung, sondern es gelten ausschließlich Stimmen, die mir per Post gesandt werden.

Warum so umständlich? Nur eine Abstimmung, die weitgehend gegen Fälschungen gesichert ist, kann einer Überprüfung standhalten. Eine Abstimmung per Post ist schwieriger zu manipulieren, als eine im Internet.

Wer kann oder darf überprüfen? Nur ein Notar mit Amtsverschwiegenheit darf die Korrektheit der Auszählung überprüfen.

Und die anderen, meine persönlichen Daten? Hier kann nur die Korrektheit der Adresse überprüft werden und die Angaben zu den Heimen. Doch das erst, wenn ich die Stellungnahme vom Stimmzettel abgeschnitten habe.

Und was machen Sie damit? Ich garantiere den Datenschutz, trenne die persönlichen Angaben von der Stellungnahme, hebe beides getrennt voneinander auf und vernichte die Stimmzettel: Die Stellungnahmen nach drei Jahren (oder früher, nach notarieller Beurkundung), die persönlichen Daten nach einem Jahr. Ihr Name und Ihre Adresse sind absolut geschützt und werden von mir an niemanden weitergegeben.

Und warum das Ganze? Mir geht es um die Frage nach der Legitimität des Runden Tisches und seinen Empfehlungen. Die drei ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch sind nur Einzelpersonen mit persönlicher Heimerfahrung. Sie haben dem Ergebnis des Runden Tisches zugestimmt. Meine Frage ist, ob auch Sie diesem Ergebnis zustimmen, es ablehnen oder sich nicht entscheiden wollen/können.

Wo liegt mein Risiko? Ihre Stellungnahme bleibt anonym. Außerdem ist die Frage so formuliert, daß niemand Positionen aufgibt, die im Abschlußbericht vorkommen und auch positiv bewertet werden könnten.

Was ist der Vorteil? Wenn an der Abstimmung genügend ehemalige Heimkinder teilnehmen und das Ergebnis eine klare Position ergibt, dann hat der Bundestag, dem das Ergebnis des Runden Tisches vorgelegt wird, eine Stellungnahme, die über mehr Legitimation verfügt, als allein die des Runden Tisches. Dies könnte die Beratungen im Bundestag positiv beeinflussen.

Und die Abstimmung des VeH? Diese Abstimmung und die parallel laufende des VeH sollen einander ergänzen. Die Abstimmung des VeH beschränkt sich auf die finanzielle Entschädigung und läuft auf eine Nachforderung hinaus. Das ist ein wichtiger zweiter Schritt. Der erste muß die grundsätzliche Frage nach der Legitimität des Runden Tisches und seiner Ergebnisse sein.

Ich empfehle Ihnen, sich an beiden Abstimmungen zu beteiligen.

Doch denken Sie daran: Bei mir kostet es 55 Cent Porto.

Bitte verbreiten Sie diesen Aufruf per Mail, Forumsbeiträgen oder in Ihrem Blog! Schicken Sie ihn auch mit Stimmzettel an ehemalige Heimkinder, die keinen Internetzugang haben.

Und hier geht’s zum STIMMZETTEL [ http://helmutjacob.over-blog.de/ext/http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2011/01/stimmzettel.pdf ]

Hier der STIMMZETTEL von Pfarrer Dierk Schäfer:

http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2011/01/stimmzettel.pdf

Wer seinen STIMMZETTEL direkt im Abstimmungsformular ausfüllen will (ggfls. bei Behinderung) findet unter folgendem Link das identische Formular als Doc-Datei.

http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Abstimmung_uber_den_Runden_Tis/stimmzettel_Schafer.doc


2. Abstimmung des Vereins Ehemaliger Heimkinder (VeH)

Der VeH [ „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ] schreibt:

+++ Bitte stimmen Sie hier bis zum 15.03.2011 ab +++
@ http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ

Liebe ehemalige Heimkinder, liebe Freunde, liebe Mitglieder des VEH e.V.,

Der „Runde Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ hat beschlossen, in seinem Abschlussbericht folgende Empfehlung an den Deutschen Bundestag bezüglich einer „finanziellen Entschädigung“ zu geben:

„Der Runde Tisch hält eine Summe von 120 Millionen € für die Ausstattung des Fonds/der Stiftung für erforderlich, die sich aufteilt in 20 Millionen € für den „Rentenersatzfonds“ und 100 Millionen € für den „Fonds für Folgeschäden der Heimerziehung“.

--- Getragen werden soll der Fonds/die Stiftung jeweils zu einem Drittel von

● „Bund,
● Ländern und Kommunen,
● Katholischer Kirche und Evangelischer Kirche und deren Wohlfahrtsverbände und Ordensgemeinschaften.“

--- Der Fonds soll finanzieren:

● „therapeutische Hilfen, beispielsweise Sicherstellung von Therapien, wenn die primär verpflichteten Leistungsträger eine Kostenübernahme verweigern;
● Übernahme von Kosten bei der Aufarbeitung, beispielsweise Kosten von Verwandtensuche, Akteneinsicht, Fahrtkosten zur damaligen Einrichtung, Veröffentlichung von Biografien;
● Unterstützung bei besonderer Hilfsbedürftigkeit, beispielsweise Hilfe bei; der Beschaffung von (medizinischen, orthopädischen, technischen etc.) Hilfsmitteln;
● Beratungs- und Betreuungskosten (zum Beispiel Rechtsanwälte), beispielsweise Unterstützung bei Ämtergängen und -kontakten;
● Qualifizierungsmaßnahmen, beispielsweise Hilfe bei der Vermittlung und Finanzierung von Nachqualifikationen oder Unterstützung bei Umschulungen;
● Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (zum Beispiel zur Vermeidung von Heimaufenthalten);
● Unterstützung für Menschen in besonderen sozialen Notlagen.“

--- Da wir wissen,

● dass vielen diese Zahlungen ein Schlag ins Gesicht,
● eine erneute Demütigung,
● ein Hohn bedeuten und
● dieses so nicht hingenommen werden kann, haben wir beschlossen, weiter um unser gutes Recht zu kämpfen: Nämlich eine „Entschädigung“ die diesen Namen verdient.

--- Wir wollen

● mindestens 300 € monatlicher Rente oder – wahlweise –
● eine Einmalzahlung von 54.000 € pro Person!

--- Bitte stimmen Sie hier ab,

um Bund, Ländern und Kirche zu zeigen, das wir nicht bereit sind, eine solche Demütigung hinzunehmen!

Bei dieser online-Abstimmung kann nur EINMAL PRO COMPUTER abgestimmt werden und die Stimmen werden automatisch auf dem Server ausgezählt! Nach Abschluss der Abstimmung werden die Stimmergebnisse veröffentlicht werden.

+++ Bitte stimmen Sie hier bis zum 15.03.2011 ab +++
@ http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ

Das ABSTIMMUNGSFORMULAR ist unter folgendem Klick zu erreichen:

http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=HAXEVZZMECNZ


QUELLE: Das Original dieses Gesamttextes zusammengestellt von Helmut Jacob am 11.01.2011 ist hier zu finden @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-runder-tisch-heimerziehung-quittung-von-der-basis-64722780.html

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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 zu diesen »Zweierlei Heimkinder-Abstimmung über den Abschlussbericht RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG und die darin enthaltenen Empfehlungen der ALMOSEN für die Opfer.«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
comments = Kommentare können durch anklicken des Post a Comment-Buttons im Footer dieses Beitrages abgegeben werden ( also, bitte, ein ganz klein wenig runter scrollen; dort ist der Post a Comment-Buttons zu finden ).

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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

Monday, January 3, 2011

GERMANY: Schwerwiegende MENSCHENRECHTSVERLETZUNG begangen seitens der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, systematisch und über Jahrzehnte hinweg !

.
An:

die Regierenden / die Bürgerrepräsentanten und Bürgerrepräsentantinnen der Bundesrepublik Deutschland
( einschließlich, u.a., die Bundeskanzlerin Angela Merkel [ CDU ]; den Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle [ FDP ]; den Finanzminister Wolfgang Schäuble [ CDU ]; die Arbeitsministerin/Sozialministerin Ursula von der Leyen [ CDU ] ); den Bundestagspräsidenten Norbert Lammert [ CDU ] ).


Die BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND kommt nicht umhin zugeben zu müssen jahrzehntelang schwerwiegende systematische MENSCHENRECHTSVERLETZUNG begangen zu haben
!



„Verschleierung“, „Bagatellisierung“ und „Schönrederei“ hilft nicht !


Betreff: Deutsches Grundgesetz und Internationales Recht und Gesetz.

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland hat Rechtsgültigkeit seit dem 22. Mai 1949 ( auch dann, wenn die ein oder andere Person, Gruppe oder Organisation weitergehend sowohl wie auch weitgehend, auch noch für lange Zeit nach diesem Rechtsgültigkeitsdatum, auf dem Hohheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland verfassungswidrig handelte und die Rechte seiner Bürger und Bürgerinnen ( eigentlich aller Menschen auf seinem Hohheitsgebiet, völlig abgesehen von „Staatsangehörigkeit“ ), einschließlich aller Kinder und Jugendlichen, mit Füßen trat ! ).

„Grundrechtsverletzung“ = „Menschenrechtsverletzung“ = „Verfassungswidrigkeit“ = „Rechtsverstoß“ = „Rechtsbruch“ = „Rechtswidrigkeit“ = „Pflichtverletzung“ = „Unrecht“ = einschließlich „Völkerrechtliches Verbrechen“ = "human rights violation" = "human rights abuse" = "human rights violations" = "human rights abuses" = including "crimes against humanity"

„Grundrechtsverletzung“ verjährt nicht !!!

„Menschenrechtsverletzung“ verjährt nicht !!!

„Verfassungswidrigkeit“ verjährt nicht !!!

Verwiesen wird diesbetreffend u.a. auf das Urteil des BGH :
BGH - 5 StR 451/99
[ *** ] !!!


Dieses Rechtsprinzip bezogen auf das Ergebnis und die Feststellungen des »Abschlussberichts des Runden Tisches Heimerziehung«.

»Abschlussbericht - Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60 Jahren« (vorgelegt und veröffentlicht in Berlin am 13. Dezember 2010).

Seite 10, erste Spalte (Mitte):
»[ ... ] dass allgemeine naturrechtliche Vorstellungen bei der Norminterpretation [ des Grundgesetzes ] keine Rolle spielen sollten. Maßgeblich sei allein das Grundgesetz.«

Seite 11, zweite Spalte (unten):
»Diese konsequente Missachtung der Kinder und Jugendlichen [ in den damaligen 'Heimen' ] und die Verletzung ihrer Rechte auf Kosten einer kollektivistischen Erziehungsvorstellung widersprechen einem demokratischen Verständnis und sind daher mit Blick auf das Grundgesetz auch schon für damalige Maßstäbe zu kritisieren.«

Seite 13, zweite Spalte (unten):
»Mit dem Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 wurden die unveräußerlichen Grundrechte des Menschen festgeschrieben, die der Staat zu respektieren und zu schützen hat und die für ihn daher bindend sind.« [ !!! ]

Seite 14, erste Spalte (oben):
»Demnach war es den Heimen erlaubt, die Grundrechte der Zöglinge nicht nur zur Erreichung der Erziehungsziele, sondern auch zur Sicherung des ordnungsgemäßen Betriebs der Einrichtung einzuschränken.« [ ? ]

Seite 14, erste Spalte (Mitte):
»[ ... ] unter dem Grundgesetz keine grundrechtsfreien Räume geben kann.« [ !!! ]

Seite 14, erste Spalte (oben):
»Eine gesetzliche Grundlage, die normalerweise für jeden Eingriff in Grundrechte erforderlich ist, wurde im „besonderen Gewaltverhältnis“ nicht verlangt.« [ ? ]

Seite 14, erste Spalte (oben):
»Allerdings standen auch vor 1972 nicht alle Grundrechte der Kinder und Jugendlichen zur Disposition.« [ ? ]

Seite 14, erste Spalte (Mitte):
»Auch im besonderen Gewaltverhältnis mussten die Unantastbarkeit der Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG) und das Freiheitsgrundrecht (aus Art. 2 Abs. 1 GG) respektiert werden. Zudem galt das Übermaßverbot, das unverhältnismäßige Eingriffe in die Grundrechte untersagt. Maßnahmen, die nicht vom Erziehungszweck gedeckt waren oder im Verhältnis zu ihrem Zweck unangemessen erscheinen, waren daher schon in den 50er Jahren mit der Verfassung nicht zu vereinbaren.«

Seite 26, zweite Spalte (oben):
»Damit wurde gegen Grundrechte wie das Recht auf Freiheit (Art. 1 und 2 GG) sowie den Grundsatz des fairen Verfahrens (Art. 20 Abs. 3 GG) verstoßen.«

Seite 30, zweite Spalte (unten):
Aus der juristischen Bewertung geht hervor, dass für den Bereich der Heimerziehung zwar das Grundgesetz Bestand hatte und galt, dass gleichzeitig aber die Rechtsauslegung, die Rechtsprechung und die Rechtspraxis in den 50er und 60er Jahren noch nicht ausreichend in rechtsstaatlichen Verhältnissen angekommen waren und sich häufig auf Auslegungen, Erlasse und Gesetze aus der Zeit vor 1949 stützten. Das rechtsstaatliche Verständnis, wie wir es heute kennen, konnte damals offenbar nicht vorausgesetzt werden und befand sich insbesondere im gesellschaftlichen Randbereich der Heimerziehung erst in seiner Ausbildung.« [ Solch eine AUSREDE ist jedoch völlig UNZULÄSSIG ! ].

Seite 31, zweite Spalte (unten):
»Im Zwischenbericht des Runden Tisches [ vorgelegt am 17.01.2010 ] wurde von einem „System Heimerziehung“ gesprochen, ohne dass dieses System dort abschließend charakterisiert wurde. Festzustellen ist nun [ am 13.12.2010 ], dass dieses „System Heimerziehung“ auch im Lichte des Grundgesetzes im Bezug auf die Wahrung der Rechte der Betroffenen ein mangelhaftes und demokratisch unreifes System war. Ein „Unrechtssystem“ war es nach Bewertung des Runden Tisches jedoch nicht. [ Auch die AUSREDE „ein mangelhaftes und demokratisch unreifes System“ ist jedoch ebenso völlig UNZULÄSSIG ! ]

Seite 44, erste Spalte (oben) (in einem »Schlusswort der Moderatorin«):
»Expertisen von Historikern, Pädagogen und Rechtsphilosophen haben am Runden Tisch belegt, dass diese formale Rechtsstaatlichkeit in der jungen Bundesrepublik nicht überall Lebenspraxis war, dass es zumindest einen Bereich gab – nämlich den der Heimerziehung – in dem Grundrechte von Kindern und Jugendlichen vielfach verletzt wurden.«
Unterzeichnet von »Dr. Antje Vollmer, 10. Dezember 2010«

Ob die Formulierung all dieser Auszüge und jetzt hier zitierten Textpassagen aus dem »Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung« von den Autoren auch tatsächlich gesetzmäßig formuliert worden ist und innerstaatlichem Recht und Gesetz sowohl wie Internationalem Recht und Gesetz entspricht, muß noch geprüft werden.

Der »Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung« ist aufrufbar @ http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/RTH_Abschlussbericht.pdf oder, falls diese „RTH“-Webseite demnächst aus dem Internet verschwindet, d.h. plötzlich nicht mehr auffindbar ist, auch @ http://s3.directupload.net/images/101228/ww9mtbfu.pdf.

[ *** Siehe ganz unten auf dieser Seite, Seite 1, des 2-seitigen Artikels »Heimkinder – Von Staat und Kirchen verschaukelt« in hpd – Humanistischer Pressedienst, 1 Feb 2010 - 10:37 Nr. 8711 @ http://hpd.de/node/8711, die Erklärungen von Rechtsanwalt Gerrit Wilmans DAZU. ]

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compensation and the making of appropriate amends, demand adequate compensation, adequate compensation, compensation, the making of appropriate amends, no compromise, staatlich sanktionierten Zwangsarbeit, heutige Situation der staatlich sanktionierten Zwangsarbeit, Kinderzwangsarbeit, Kinderzwangsarbeit in Usbekistan, Usbekistan, Unterstützung, Unterstützung DARIN der heutigen Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland, Bundesregierung, Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland, Großkonzerne, heutige Unterstützung DARIN deutscher Großkonzerne, Firmen, Geschäftsunternehmen, Großbanken, heutige Unterstützung DARIN deutscher Großbanken, SPIEGEL, SPIEGEL-Artikel, ROHSTOFFE - Staatliche Zwangsarbeit, ROHSTOFFE, Staatliche Zwangsarbeit, DER SPIEGEL 43/2010 vom 25.10.2010


QUERVERWEIS
:
»Was ist mehr verwerflich, MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Kriegszeiten“ oder MENSCHENRECHTSVERLETZUNG / ZWANGSARBEIT zu „Friedensszeiten“?« @
http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/was-ist-mehr-verwerflich.html ( Erstveröffentlichung: 28. Dezember 2010 )


QUERVERWEIS: »EHEMALIGE HEIMKINDER – „Heimkinder-Zwangsarbeit“ – Wo sind all die Kinder, die in Westdeutschland zwischen 1945 und 1992 Zwangsarbeit leisten mussten?« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html ( Erstveröffentlichung: 17. Juli 2010 )


QUERVERWEIS: »Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit (Pflichtarbeit) !, oder nicht ? --- War "Zwangsarbeit" / "Pflichtarbeit" / "Arbeitstherapie" / "Arbeitserziehung" / "Arbeitszucht" / "Arbeitszwang" "Arbeiterverdingung" / "unentlohnte erzwungene Arbeit" damals legal in der Bundesrepublik Deutschland, oder nicht ? - War so etwas legal in den 1950er, 1960er, 1970er und 1980er Jahren ? - Ist es heute legal in der Bundesrepublik Deutschland ? --- Sind nicht die Nutzung und Nutznießung von Zwangsarbeit völkerrechtliche Verbrechen und stellen diese nicht schwere Menschenrechtsverletzungen und Einschränkung der menschlichen Freiheit dar ?« @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Absolutes-Verbot-aller-Formen-von-Zwangsarbeit-und-Pflichtarbeit_-_Ist-meine-Auslegung-des-voelkerrechtlichen-IAO-Uebereinkommens-C029-richtig_-_oder-nicht.html ( Erstveröffentlichung: 11. April 2007 )


QUERVERWEIS: »Deutsche Heimkinder / Kindersklaven verlangen eine anständige Entschädigung und Wiedergutmachung; keine "Abfindung" / "kein Schweigegeld", keinen "Kompromiss" ! --- German wards of the state / institutionalised children used as slave labourers (in the former West Germany) demand adequate compensation and the making of appropriate amends; they don't want to be "paid off" / "to be bribed henceforth to keep quiet"; no "compromise" !« --- »German wards of the state / institutionalised children used as slave labourers (in the former West Germany) demand adequate compensation and the making of appropriate amends; they don't want to be "paid off" / "to be bribed henceforth to keep quiet"; no "compromise" ! --- Deutsche Heimkinder / Kindersklaven verlangen eine anständige Entschädigung und Wiedergutmachung; keine "Abfindung" / "kein Schweigegeld", keinen "Kompromiss" !« @
http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Deutsche-Heimkinder,-damalige-Kindersklaven-verlangen-eine-anstaendige-Entschaedigung-und-Wiedergutmachung_-_keine-Abfindung,-kein-Schweigegeld,-keinen-Kompromiss.html ( Erstveröffentlichung: 2. Mai 2007 )

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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 zu diesen »GERMANY: Schwerwiegende MENSCHENRECHTSVERLETZUNG begangen seitens der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, systematisch und über Jahrzehnte hinweg !«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )


Postscript: Siehe und vergleiche die heutige Situation der staatlich sanktionierten „Zwangsarbeit“ : „Kinderzwangsarbeit“ in Usbekistan und ( a. ) die heutige Unterstützung DARIN der heutigen Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland, ( b. ) die heutige Unterstützung DARIN deutscher Großkonzerne ( „Firmen“ / „Geschäftsunternehmen“ ) und ( c. ) die heutige Unterstützung DARIN deutscher Großbanken: berichtet in dem SPIEGEL-Artikel »ROHSTOFFE - Staatliche Zwangsarbeit« : DER SPIEGEL 43/2010 vom 25.10.2010 @ http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-74735310.html

Tuesday, December 21, 2010

Herzlose betrügerische deutsche Kirchen; betrügerischer deutscher Staat; betrügerische deutsche Industrie; betrügerische deutsche Wirtschaft.

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'Frohe Botschaft' zu Weihnachten 2010 --- Bundesrepublik Deutschland
'Glad Tidings' for Christmas 2010 --- Federal Republic of Germany

Es handelt sich hier in dieser Reportagé nicht um „Kriegsverbrechen“, sondern um „Friedensverbrechen“, d.h. „Verbrechen“ begangen zwischen 1945 und 1985 im 'demokratischen' West-Deutschland

an Kindern und Jugendlichen: „Schutzbefohlenen“ im Alter von ca. 6 bis 21 Jahren

in 'Jugendwohlfahrtseinrichtungen' betrieben von Kirche und Staat als „Wirtsschaftsbetriebe“ zur systematischen „Ausbeutung ihrer minderjährigen Insassen“, die man zu diesem Zwecke ihrer Freiheit beraubt hatte.

Und die „Verantwortlichen“ und „Mitverantwortlichen“ für diese „Verbrechen“ und ihre „Rechtsnachfolger“ zeigen es mit jedem Wort, dass sie heute diesbezüglich äußern oder zu Papier bringen:
Ihrem heutigen Lippendienst und ihren Beteuerungen zuwider, keiner dieser „Verbrecher“ ( bzw. „Verbrecherorganisation“ ) der deutschen Nachkriegszeit bedauert auch nur im geringsten das diesbezügliche seinerseitige „verbrecherische Handeln“, die massive und systematische „Menschenrechtsverletzung“ die er jahrzehntelang begangen hat und die „Zwangsarbeit“ der er seine „Schutzbefohlenen“ ( hunderttausende ! ) jahrzehntelang ausgesetzt hat.

In den Nürnberger-Prozessen in den 1940er Jahren wurden für ähnliche „Verbrechen“ während des 2. Weltkrieges begangen schuldig befundene Angeklagte von den „Aliierten“ gehängt.

Die heutigen „Rechtsnachfolger“ der „Verbrecher“ der deutschen bundesrepublikanischen Nachkriegszeit ( von West-Deutschland ist hier die Rede !!! ) – von denen keiner für seine „Verbrechen“ vor Gericht gestellt wurde, geschweige denn je bestraft wurde – wollen ihren noch lebenden Opfern irgend wann mal in zukünftigen Jahren maximal 2000 € bis 4000 € zukommen lassen, unter den folgenden zwei von „Täterseite“ / „Schädigerseite“ festgelegten Voraussetzung: wenn ihre Opfer demnächst ( a. ) im Einzelfall beweisen können ( d.h. der „Täterseite“ / „Schädigerseite“ beweisen können ! ), dass ihre heute weiterhin andauernden Leiden auf die damaligen in ihrer Kindheit und Jugendzeit in diesen 'Jugendwohlfahrtseinrichtungen' erlittenen „Misshandlungen“ zurückzuführen sind und ( b. ), dass sie DADURCH heute tatsächlich „bedürftig“ sind und auch tatsächlich dieser 'großzügigen' „Unterstützung“ „bedürfen“.

So sieht die angebotene 'Entschädigung' der „Verursacher“ und „Schädiger“ und „Anspruchsgegner“ ihren Opfern gegenüber aus

in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND im Jahre 2010 ! – Folgend auf den am 13. Dezember 2010 von ( i. ) der vormaligen Bundestagsvizepräsidentin, evangelische Theologin Dr. Antje Vollmer ( GRÜNEN-Politikerin ), ( ii. ) dem Kinderpsychologen Dr. Hans Siegfried Wiegand und ( iii. ) dem parteilosen Landespolitiker des Landes Schleswig-Holstein, Georg Gorrisen, vorgelegten ABSCHLUSSBERICHT des gesetzlosen Gremiums, dass sich »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« nennt, die Stellungnahme eines DADURCH ebenso von Deutschland betrogenen Australiers: deutsches „ehemaliges Heimkind“ Martin Mitchell, weiterhin im Einsatz auch für alle anderen ebenso betroffenen betrogenen deutschen „ehemaligen Heimkinder“ !


Erbärmliches Ergebnis am Runden Tisch Heimerziehung

Sogar im Bayrischen Rundfunk wurde nicht nur das 'Ergebnis' selbst aber auch der gesamte „Prozess“ öffentlich angeprangert.

Hören Sie selbst den Kommentar von Ina Krauß, Politikredaktion, in der Radiosendung auf BR 5 Aktuell - „Die Inlandschronik“, die am Sonntag, 19. Dezember 2010 zwischen 08:00 Uhr und 08:30 Uhr gesendet wurde, eine Sendung, die als Podcast @ http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/b5aktuell/mp3-download-podcast-die-inlandschronik.shtml herunter geladen werden kann. Das relevante Segment betitelt „Runder Tisch zum Missbrauch von Heimkindern präsentiert Ergebnis“ umfasst nur ingesamt 3 Minuten und beginnt in dieser 30 Minuten BR 5 Aktuell - „Die Inlandschronik“-Sendung mit der 17. Minute, und 30. Sekunde der Sendung.

Dieser Kommentar von Ina Krauß, Politikredaktion, ist seither ebenso von einem vom Bayrischen Rundfunk unabhängigen Stenographen aufgezeichnet worden und folgende NIEDERSCHRIFT daraus gefertigt worden.

Einleitende Ansage von BR-Reporter Tim Aßmann

»»» Das neue Kinderschutzgesetz, es kommt zu spät für die Deutschen, die bis in die 70er Jahre hinein Opfer von Gewalt in staatlichen, kirchlichen und privaten Kinderheimen waren. Es wurde geprügelt, erniegrigt und zum Teil sexuell missbraucht.

Der Runde Tisch Heimerziehung [ am 13.12.2010 ] präsentierte nun nach zwei Jahren Arbeit seinen Abschlussbericht und er schlug einen Entschädigungsfonds vor. Den Opfern geht das nicht weit genug. Ina Krauß kommentiert. «««

Kommentar von BR-Reporterin Ina Krauß, Politikredaktion

»»» Die Teilnehmer des Runden Tisches Heimerziehung haben sich im Streit getrennt. Dabei hört sich das Ergebnis zunächst gut und versöhnlich an: Der Runde Tisch bietet den Opfern der Heimerziehung eine Entschuldigung und die Einrichtung eines Entschädigungsfonds von 120 Millionen an. Wenn das Geld nicht reicht, sollen die Mittel aufgestockt werden. Trotzdem verließen Vertreter der Opfer den Runden Tisch und kritisieren das Ergebnis als „zu dürftig“.

Denn es war dem Verein ehemaliger Heimkinder nicht möglich, eine generelle Entschädigung auszuhandeln und hier zeigen sich die Grenzen eines Rundes Tisches.

Am Tisch sitzen selbst-organisierte Opfer Polit-Profis gegenüber: den Repräsentanten der Kirchen und des Staates.

Die Vertreter der Opfer haben selbst schweres Unrecht erlitten und sollen nun um Gerechtigkeit für sich und eine unbestimmte Zahl von Betroffenen kämpfen. Sie haben kein Druckmittel außer der Öffentlichkeit, die sich aber nur mäßig für ihr Schicksal interessiert.

Zum Vergleich: Als es um die Entschädigung der ehemaligen Zwangsarbeiter in Nazi-Deutschland ging, drohten amerikanische Anwälte mit einem Boykott deutscher Produkte und zwangen so die betroffenen Firmen in den Entschädigungsfonds. Welche Macht aber haben die ehemaligen Heimkinder?

Sie wurden in ihrer Kindheit und Jugend gedemütigt, misshandelt, als Arbeitskräfte missbraucht und zum Teil sogar gefoltert. „In der Heimerziehung der frühen Bundesrepublik gab es sehr viele Orte des Bösen“, bekannte die Grünen-Politikerin Antje Vollmer zum Abschluss des Runden Tisches, den sie zwei Jahre lang geleitet hatte.

Diese Orte des Bösen waren zum größten Teil in der Trägerschaft der evangelischen und katholischen Kirche, die darum mit am Runden Tisch saßen. Die Opfer saßen also den Vertretern ihrer ehemaligen Peiniger gegenüber. Das kann nicht funktionieren und darum ist auch das Mittel eines Runden Tisches nicht geeignet, erlittenes Unrecht wieder gut zu machen. Die Kirchen und kirchlichen Wohlfahrtsverbände kommen mit diesem Ergebnis „zu billig“ weg. Es geht nicht nur ums Geld. Sondern sie kommen auch um eine weitere Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit herum, in der den ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen viel Leid zugefügt wurde. Wohlgemerkt nicht in der Nazizeit, sondern danach: In den 50ger, sechziger und siebziger Jahren, in denen jeder einzelne Pädagoge die Freiheit und die Pflicht gehabt hätte, die Menschenwürde der Kinder zu wahren. «««


Links:

Webseite des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH“ / „VEHeV“ / „VEH e.V.“ ) http://veh-ev.info/
HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG ( 2003-2011 ) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ / http://www.care-leavers-survivors.org/
Das Parlament Nr. 51 2010 20.12.2010 »Viele Orte des Bösen« @ http://www.das-parlament.de/2010/51/Innenpolitik/32826129.html
Helmut Jacobs Blog »Frage an Pastorin Vollmer nach Mandat der "Opfervertreter" am "Runden Tisch Heimerziehung"« ( 20.12.2010 ) @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-frage-an-pastorin-vollmer-nach-mandat-der-opfervertreter-am-runden-tisch-heimerziehung-63403342.html
Helmut Jacobs Blog »Die Schlacht verloren?« ( 20.12.2010 ) @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-die-schlacht-verloren-63401167.html
Kommentar von Heidi Dettinger ( 19.12.2010 ) @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/17/ein-kleiner-nachtrag-zu-%c2%bbei-ei-herr-nieporte-%e2%80%a6%c2%ab/#comment-687
World Socialist Website – wsws.org : »Missbrauchte und misshandelte Heimkinder werden abgespeist« ( 17.12.2010 ) @ http://www.wsws.org/de/2010/dez2010/heim-d17.shtml


Zusätzlich noch folgendes „Weihnachtsmärchen“ aus der Bundesrepublik Deutschland
--- Federal Republic of Germany

[ Samstag, 4. Dezember 2010 ]

Ein Weihnachtsmärchen…

Es begab sich aber zu irgendeiner Zeit, dass ich auf der Straße überfallen wurde und außer den mir dabei zugefügten Verletzungen (Vergewaltigung, Baseballschläger über den Kopf gezogen) und den nicht unbeträchtlichen materiellen Verlusten (Tasche mit hohem Bargeldbetrag geklaut, außerdem mein ganzer Schmuck und die wertvolle Uhr) noch erhebliche Spätschäden physischer und psychischer Art erlitt.

Bei der Gerichtsverhandlung – die Täter sind eindeutig identifiziert und obendrein geständig – beschlossen diese, sowohl Richter als auch Staatsanwalt selber zu bestimmen, mich als Geschädigte aber ohne Anwalt zu lassen bzw. gleich ganz aus dem Gerichtssaal auszuschließen.

Nach vielen Wochen, Monaten, ja – Jahren kam dann endlich der letzte Tag vor Gericht. Wie immer hatte der Angeklagte das letzte Wort.

Angeklagter: Och nö, eigentlich möchte ich lieber nichts bezahlen… Und der Alten geht es doch eigentlich ganz gut finanziell – was will die denn?

Richter: Stimmt. Und soviel Geld haben Sie auch garnicht, lieber Herr Täter. Entschuldigen Sie sich doch einfach ein bisschen. Vielleicht legen Sie sich mal kurz auf den Bauch? Nein, nicht vor Ihrem Opfer, das tut nun wirklich nicht Not…

Wie gut, dass dies nur ein Märchen ist und in Wirklichkeit NIEMALS so passieren könnte...

Autorin: Heidi Dettinger, Bundesrepublik Deutschland 2010 Germany
( dieses Märchen darf mit Quellenangabe uneingeschränkt in aller Welt weiterverbreitet werden )


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QUERVERWEIS: »Das Urteil des gesetzlosen Gremiums, dass sich »Runder Tisch Heimerziehung« nennt von den Kirchen und staatlichen Stellen als „erfolgreich“ deklariert« @
http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/das-urteil-des-gesetzlosen-gremiums.html

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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 zu diesen » Herzlose betrügerische deutsche Kirchen; betrügerischer deutscher Staat; betrügerische deutsche Industrie; betrügerische deutsche Wirtschaft.«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

Sunday, December 12, 2010

Die Stimmen gegen die Verlautbarungen eines Norbert Struck vom RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG gegen seine Schelte dem Australier Martin Mitchell gegenüber


Nachgetreten - Vertreter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Norbert Struck greift Heimopfer an


Struck an Martin Mitchell, in den 60er Jahren Zwangsarbeiter - (Torfabbau) für die evangelische Anstalt Freistatt (Einrichtung von Bethel – er jetzt in Australien lebend):

[ Samstag, 11. Dezember 2010 ]

Sehr geehrter Herr Mitchell,

wäre es nicht gut, wenn Sie mal kurz still wären und einfach die Ergebnisse abwarten würden, bevor Sie Ihre unangenehmen Schmähungen wieder in alle Welt pusten?
Mir ist schon klar, dass alles, was sich nicht mehr als "über den Tisch ziehen lassen" interpretieren ließe, für Sie nicht wahrnehmbar sein muss, denn Sie haben sich nun mal - mit Witti und Co - da festgelegt.
Aber mal 2 Tage Schmähpause, bis sie dann wissen, was wirklich vereinbart wurde - das hätte einfach Charme.

Norbert Struck
(Jugendhilfereferent)

Der PARITÄTISCHE Gesamtverband e.V.
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin

Tel: 030-24636-328
Fax: 030-24636-140




Erwiderung Heidi Dettinger, Opfergruppe "Verein ehemaliger Heimkinder"

[ Samstag, 11. Dezember 2010 ]

Charme hätte es, verehrter Herr Struck, wenn die geschundenen, vergewaltigten, missbrauchten Heimkinder eine angemessene Entschädigung bekämen.

Alles andere ist - und da gebe ich Herrn Mitchell Recht - eine Zurechtweisung, ein "Über-den-Tisch-ziehen", eine Retraumatisierung, ein Versuch der "Verarschung" ehemaliger Heimkinder, die weiß Gott (oder wer auch immer) genug gelitten haben in ihren jungen Jahren - sie brauchen kein weiteres Leid im Alter.

Solidarisieren Sie sich eindeutig mit diesen Menschen, rufen Sie dazu auf, Sie ANGEMESSEN zu entschädigen! Und ich bin sicher, auch Herr Mitchell würde Ihnen (und dem Endbericht) nur mit Zustimmung begegnen! Ich ttäte es!

Halten Sie es mit Frau Vollmer und ihren demütigenden, unglaublichen, eiskalten Empfehlungen wird Ihnen genau das begegenen: Kritik, Eiseskälte, Ablehnung, Verzweiflung! Überlegen Sie sie selbst! Es gibt kein irgendwie dazwischen.... entweder sind Sie für uns oder gegen uns....

"Entweder du bist Teil der Lösung oder Teil des Problems. Dazwischen gibt es nichts"
Ulrike Meinhof mag ja oft in ihrem Leben geirrt haben - bei dieser Einschätzung irrte sie mit Sicherheit NICHT!

Mit irgendwie freundlichen Grüßen
Heidi Dettinger



Dierk Schäfer in seinem Blog:
[ http://helmutjacob.over-blog.de/ext/http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/12/misbrauch/ ]

[ Sonntag, 12. Dezember 2010 ]

Norbert Struck (Runder Tisch) wünscht sich von Martin Mitchell/Australien »2 Tage Schmähpause, bis sie dann wissen, was wirklich vereinbart wurde«. Das ist nun wirklich herzig. Kennt er denn die Mechanismen des Nachrichten-Marketing nicht? Wenn nun wirklich im Wortlaut des Schlußberichts anderes stehen sollte, als zuvor an die Medien gegeben, dann hätte man vonseiten des Runden Tisches bis dahin besser den Mund gehalten. Im Schwäbischen sagt man: »Es kommt selten was besseres nach«. Ich fürchte, das wird auch hier zutreffen, auch wenn man die Hoffnung nicht aufgeben sollte. Ein Teil (großer Teil?) der ehemaligen Heimkinder jedenfalls fühlt sich [ ... ] mißbraucht.
Ein ehemaliges Heimkind pflegt das drastischer auszudrücken: »Ich wurde als sechsjähriger in den Arsch gefickt!« – und er sagt es mit einer Stimmlage, die durchtönen läßt, daß seine ausführliche Traumatherapie doch nicht alles ins Lot bringen konnte.
[ ... ]
Aber morgen [ am 13.12.2010 ] wird ja ohnehin alles anders. Der Schlußbericht des Runden Tisches wird die Vorabmeldungen als Lüge offenbaren. Wahrscheinlich hat der böse Herr Mitchell aus Australien die Pressearbeit gesteuert und steht morgen mit abgesägten Hosen da. Dann werde auch ich ihn auslachen, sogar schmähen. Wetten daß – lieber Herr Struck?



Michael Witti:

[ Sonntag, 12. Dezember 2010 ]

Sehr geehrter Herr Struck ,

ich freue mich zunächst einmal , dass die Frau Justizministerin die zentrale Frage der Entschädigung von Opfern sexuellen Missbrauchs dem RTH entzogen hat und damit auch Seitens der Bundesregierung eine Bewertung der Qualität der Teilnehmer am RTH getroffen hat . Ihnen hat man es einfach nicht zugetraut , dass Sie und der RTH diesem Thema gerecht werden können .

Sehen Sie also Herrn Mitchells Äusserungen eher als begründete Furcht an , dass der RTH mit der ihm verbliebenen Aufgabenstellung auch nicht fertig wird und die Verursacher des Leids den Entschädigungsfond nur ungenügend füllen und die europäische Rechtsordnung ignorieren ( Irland ua ) .

Sicher bin ich allerdings , dass hinsichtlich der Therapiemöglichkeiten und sozialen Hilfestellungen für die Opfer eine vorzügliche Lösung gefunden wurde. Aus diesem Topf müssen schliesslich auch die Wohlfahrtsverbände engagiert werden damit diese ihre so selbstlose Hilfe erbringen können .

Schön , dass Sie als Interessenvertreter daran mitwirken konnten ?

Mit freundlichen Grüßen
Michael Witti




Helmut Jacob:

[ Sonntag, 12. Dezember 2010 ]

Herr Struck,

Seit 2 Jahren, schon von Beginn an, beobachte ich die Arbeit des Runden Tisches Heimerziehung. Schon nach den ersten Verlautbarungen – der Runde Tisch soll kein Tribunal sein, wir sind eine Wahrheitskommission, etc. – beschlich mich das ungute Gefühl: Die wollen die Heimkinder über den Tisch ziehen. Das Gefühl verstärkte sich von Monat zu Monat und fand ein erstes Finale im Zwischenbericht. Spätestens am Tage der Vorstellung dieses Machwerkes kam ich zu der Erkenntnis: Die Täterseite hat keine Moral. Noch auf der Pressekonferenz versuchten einige, Beschlüsse des Zwischenergebnisses in Frage zu stellen.

Aber wie ist es mit der Scham?

Schnell konnte man beobachten, daß die Beileidsbekundungen, mitfühlende Bekenntnisse, Entschuldigungsäußerungen, nichts als Worthülsen, Betroffenheitsbesoffenheit, Betroffenheitsgestammel, bunte Luftblasen ohne Substanz waren. Scham scheint ein Begriff zu sein, der wie aus der Galaxis auf den Runden Tisch gefallen ist. Das Wort hat noch niemand gehört. Sie bestätigen mein Empfinden.

Sie greifen ein Heimopfer an mit einer solchen Niedertracht, daß man einige Stunden sprachlos ist. Könnte es nicht sein, daß Martin Mitchell mit seiner Hände Kraft Ihren Posten erst ermöglicht hat?

Mitchell war Zwangsarbeiter in einer evangelischen Einrichtung, die in jedem Zimmer das Kreuz trägt. Dieses Kreuz schmückt auch die Amtstrachten kirchlicher Mitarbeiter. Für Bethel mußte er Torf stechen. Bei Wind, Regen und Kälte. Seine Bekleidung war ähnlich die eines Tippelbruders zu dieser Zeit. Nur, daß die Tippelbrüder ihren Frust heruntersaufen konnten. Selbst diese Chance hatte Mitchell nicht. Wenn er nicht sein Pensum erreichte, peitschte und trat man ihn zusammen. Auf seine Leidensgenossen hetzte ein Evangelischer Diakon und „Hausvater“ seinen Schäferhund. Andere machte man tabaksüchtig und erpreßte sie mit Entzug der wöchentlichen Rationen, wenn sie nicht schufteten.

Das Wirtschaftswunder der Bundesrepublik und der Kirchen ist auch Leuten, wie Martin Mitchell zu verdanken. Der Einfluß der Kirchen auf die Politik ist – nach ihrer Zeit der gestreckten Arme vor dem „Führer“, nach Waffensegnungen und Worten wie: "Wir grüßen Euch alle als die SA Jesu Christi und die SS der Kirche, ihr wackeren Sturmabteilungen und Schutzstaffeln im Angriff gegen Not, Elend, Verzweiflung und Verwahrlosung, Sünde und Verderben." - auch der Knochenarbeit von Martin Mitchell und seinen tausenden Leidensopfern durch Zwangsarbeit zu verdanken.

Und dann maßen Sie sich an, Martin Mitchell in rüpelhafter Manier anzupöbeln und ihn aufzufordern, 2 Tage seine Meinungen zu unterdrücken! Was für eine Frechheit! Sie schreiben:

„wäre es nicht gut, wenn Sie mal kurz still wären und einfach die Ergebnisse abwarten würden, bevor Sie Ihre unangenehmen Schmähungen wieder in alle Welt pusten?
Mir ist schon klar, daß alles, was sich nicht mehr als "über den Tisch ziehen lassen" interpretieren ließe, für Sie nicht wahrnehmbar sein muß, denn Sie haben sich nun mal - mit Witti und Co - da festgelegt.
Aber mal 2 Tage Schmähpause, bis sie dann wissen, was wirklich vereinbart wurde - das hätte einfach Charme.
“

Als ob nicht in unzähligen Zeitungen bereits die wichtigsten Ergebnisse des Endberichtes gestanden hätten.

Lassen Sie mich die Arbeit des Runden Tisches zusammenfassen: Wenigstens 800.000 Heimkinder aus der Erziehungshilfe, viele tausend Säuglinge, viele hundert behinderte Klein- und Schulkinder, viele hundert psychisch kranke oder zwangseingewiesene Kinder und Jugendliche wurden Opfer von Gewalt und Verbrechen in den drei Nachkriegsjahrzehnten. Durch den Runden Tisch fühlen sie sich erneut als Opfer. Weil man Fakten verdreht hat, Unterlagen unterschlagen und wenigstens verheimlicht hat, weil man Begriffe passent umdefiniert hat, weil man Verbrechen beschönigt hat, weil man sie nicht informiert hat und weil man ihren Wunsch nach Anerkennung der an ihnen verübten Verbrechen und eine Wiedergutmachung völlig ignoriert hat. Martin Mitchell wurde ein drittes Mal Opfer, durch Sie: Sie haben noch einmal nachgetreten. Und wenn Ihre Firma Sie nicht, an Arsch und Kragen greifend, vor die Tür schmeißt, wird auch sie Täter.

Helmut Jacob

13.12.10


QUELLE: ( d.h. Zusammensetzung des Originals seitens Helmut Jacob aus verschiedenen Quellen ) Helmut Jacobs Blog @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-nachgetreten-vertreter-des-paritatischen-wohlfahrtsverbandes-norbert-struck-greift-heimopfer-an-62868038.html



Zusätzlich noch folgendes „Weihnachtsmärchen“ aus der Bundesrepublik Deutschland


[ Samstag, 4. Dezember 2010 ]

Ein Weihnachtsmärchen…

Es begab sich aber zu irgendeiner Zeit, dass ich auf der Straße überfallen wurde und außer den mir dabei zugefügten Verletzungen (Vergewaltigung, Baseballschläger über den Kopf gezogen) und den nicht unbeträchtlichen materiellen Verlusten (Tasche mit hohem Bargeldbetrag geklaut, außerdem mein ganzer Schmuck und die wertvolle Uhr) noch erhebliche Spätschäden physischer und psychischer Art erlitt.

Bei der Gerichtsverhandlung – die Täter sind eindeutig identifiziert und obendrein geständig – beschlossen diese, sowohl Richter als auch Staatsanwalt selber zu bestimmen, mich als Geschädigte aber ohne Anwalt zu lassen bzw. gleich ganz aus dem Gerichtssaal auszuschließen.

Nach vielen Wochen, Monaten, ja – Jahren kam dann endlich der letzte Tag vor Gericht. Wie immer hatte der Angeklagte das letzte Wort.

Angeklagter: Och nö, eigentlich möchte ich lieber nichts bezahlen… Und der Alten geht es doch eigentlich ganz gut finanziell – was will die denn?

Richter: Stimmt. Und soviel Geld haben Sie auch garnicht, lieber Herr Täter. Entschuldigen Sie sich doch einfach ein bisschen. Vielleicht legen Sie sich mal kurz auf den Bauch? Nein, nicht vor Ihrem Opfer, das tut nun wirklich nicht Not…

Wie gut, dass dies nur ein Märchen ist und in Wirklichkeit NIEMALS so passieren könnte...

Autorin: Heidi Dettinger, Bundesrepublik Deutschland 2010 Germany
( dieses Märchen darf mit Quellenangabe uneingeschränkt in aller Welt weiterverbreitet werden )


QUERVERWEIS: »Schadenersatz und Schmerzensgeld für EHEMALIGE HEIMKINDER „nicht realisierbar“, weil die Kirchen 'so arm' sind, dass sie es sich nicht leisten können.« @
http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/schadenersatz-und-schmerzensgeld-fur.html

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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 zu diesen »Die Stimmen gegen die Verlautbarungen eines Norbert Struck vom RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG gegen seine Schelte dem Australier Martin Mitchell gegenüber«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

Thursday, December 9, 2010

Pressekonferenz der ehemaligen Heimkinder am 13. Dezember 2010, um 11:45 Uhr im Tageszentrum der Bundespressekonferenz in Berlin.

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„Jetzt reden wir!“
Einladung zur Pressekonferenz der ehemaligen Heimkinder am 13.12. in Berlin

Im Haus der Bundespressekonferenz finden am kommenden Montag zwei Veranstaltungen zum gleichen Thema statt: Zunächst stellt der „Runde Tisch Heimerziehung“ seinen Endbericht vor, im Anschluss moderiert die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier die Pressekonferenz der ehemaligen Heimkinder, die sich „von Staat und Kirche verraten“ fühlen.
Zwei Jahre lang hat der vom Deutschen Bundestag eingesetzte „Runde Tisch Heimerziehung“ (RTH) getagt, um die katastrophalen Missstände in der Heimerziehung insbesondere der 1950er bis 1970er Jahre aufzuarbeiten und Wege für die Entschädigung ehemaliger Heimkinder zu finden. Über die Ergebnisse dieses Gremiums sind die Betroffenen, die noch heute unter den Menschenrechtsverletzungen in ihrer Kindheit leiden, erschüttert. „Der Runde Tisch Heimerziehung war eine Farce!“, stellt der Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) fest. „Die Vertreter des Staates und der Kirchen haben alles getan, um sich ihrer Verantwortung zu entziehen.“

Im direkten Anschluss an die Pressekonferenz des „Runden Tisch Heimerziehung“, die am Montag, dem 13.12., von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz stattfindet, laden wir ein zu unserer

Gegenpressekonferenz von 11.45 Uhr bis 12.45 Uhr

im Tageszentrum der Bundespressekonferenz
(Schiffbauerdamm 40, Raum 4).

Teilnehmer des Podiums sind:

• Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende des VeH
• Jürgen Beverförden, Opfervertreter am RTH
• Robert Nieporte, Rechtsanwalt, juristischer Beistand ehemaliger Heimkinder

Moderation:

• Ingrid Matthäus-Maier, ehemalige SPD-Finanzexpertin und Verwaltungsrichterin

Hören Sie, was die Betroffenen zu den Empfehlungen des Runden Tisch Heimerziehung zu sagen haben. Wir würden uns über Ihr Erscheinen freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Friedrich (Pressereferent des VeH)
Kontakt: 0173 /7421941

Informationen zu den Forderungen der ehemaligen Heimkinder finden Sie auf der Homepage des VeH http://www.veh-ev.info/ sowie auf der Aktionswebsite http://www.jetzt-reden-wir.org/. Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung der Giordano Bruno Stiftung (gbs).

Wir bitten um Beachtung der Anlage! [ ein gleichlautender Handzettel ]

___________________________
Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
http://veh-ev.info/

Tuesday, December 7, 2010

Auswertung und Kritik seitens Prof. Dr. Manfred Kappeler des Abschlussberichts des »Runden Tisches Heimerziehung« ( Antje Vollmer präsidiert ).

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»Runder Tisch Heimerziehung« ist eine Farce. – Alle Betroffenen sollten weiterhin gemeinsam gegen diese Farce ankämpfen ! – GEMEINSAM SIND WIR STARK !


Prof. Dr. Manfred Kappelers Kritik am jetzt 88 Seiten umfassenden Endbericht des RTH - RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG
»Vom 2. Entwurf zum 3. Entwurf für den Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung – Zwischen den Zeilen gelesen lll«

( d.h. ein drittes Exemplar der Kritik von Prof. Dr. Manfred Kappeler [ vom 06.012.2010 ] )

jetzt als PDF-Dokument @ http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2010/12/kritik_endbericht_rth_zwischen-den-zeilen-iii.pdf

Und siehe auch den Beitrag dazu in Dierk Schaefers Blog vom 07.12.2010 betitelt »Sagt NEIN!!!« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/07/sagt-nein/


[ Für das Allerneuste zur Sache immer auch wieder noch einmal die Vereinswebseite betrieben vom „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ selbst konsultieren @ http://veh-ev.info/ ]


QUERVERWEIS: »Alternative Pressekonferenz der Ehemaligen Heimkinder selbst – Alternative zur „Bundespressekonferenz“ des Gremiums »Runder Tisch Heimerziehung«« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/alternative-pressekonferenz-der.html

Die Ausreden von Caritas-Verband-Sprecher Mario Junglas und der vormaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer re dem »Runden Tisch Heimerziehung«

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»Runder Tisch Heimerziehung« ist eine Farce. – Alle Betroffenen sollten weiterhin gemeinsam gegen diese Farce ankämpfen ! – GEMEINSAM SIND WIR STARK !


YouTube @ http://www.youtube.com/watch?v=BuCz22X0Lxk

Heimopfer Kulturjornal 061210.mpg

heimopferklaerenauf

Montag, December 06, 2010 um 22:30 Uhr im NDR Kulturjournal

Länge: ca 6½ Minuten

Zerstörte Kindheit - Wie ehemaligen Heimkindern weiter Unrecht widerfährt

Sendung mit Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende des VEH e.V.

"Warum der Runde Tisch für die Entschädigung des Unrechts scheitert"



[ Für das Allerneuste zur Sache immer auch wieder noch einmal die Vereinswebseite betrieben vom „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ selbst konsultieren @ http://veh-ev.info/ ]


QUERVERWEIS: »Alternative Pressekonferenz der Ehemaligen Heimkinder selbst – Alternative zur „Bundespressekonferenz“ des Gremiums »Runder Tisch Heimerziehung«« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/alternative-pressekonferenz-der.html