Tuesday, December 21, 2010

Herzlose betrügerische deutsche Kirchen; betrügerischer deutscher Staat; betrügerische deutsche Industrie; betrügerische deutsche Wirtschaft.

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'Frohe Botschaft' zu Weihnachten 2010 --- Bundesrepublik Deutschland
'Glad Tidings' for Christmas 2010 --- Federal Republic of Germany

Es handelt sich hier in dieser Reportagé nicht um „Kriegsverbrechen“, sondern um Friedensverbrechen, d.h. Verbrechenbegangen zwischen 1945 und 1985 im 'demokratischen' West-Deutschland

an Kindern und Jugendlichen:Schutzbefohlenenim Alter von ca. 6 bis 21 Jahren

in 'Jugendwohlfahrtseinrichtungen' betrieben von Kirche und Staat alsWirtsschaftsbetriebezur systematischenAusbeutung ihrer minderjährigen Insassen“, die man zu diesem Zwecke ihrer Freiheit beraubt hatte.

Und dieVerantwortlichenundMitverantwortlichenfür dieseVerbrechenund ihreRechtsnachfolger zeigen es mit jedem Wort, dass sie heute diesbezüglich äußern oder zu Papier bringen:
Ihrem heutigen Lippendienst und ihren Beteuerungen zuwider, keiner dieserVerbrecher ( bzw. Verbrecherorganisation ) der deutschen Nachkriegszeit bedauert auch nur im geringsten das diesbezügliche seinerseitigeverbrecherische Handeln“, die massive und systematischeMenschenrechtsverletzung die er jahrzehntelang begangen hat und dieZwangsarbeit der er seine „Schutzbefohlenen“ ( hunderttausende ! ) jahrzehntelang ausgesetzt hat.

In den Nürnberger-Prozessen in den 1940er Jahren wurden für ähnliche Verbrechen während des 2. Weltkrieges begangen schuldig befundene Angeklagte von den „Aliierten“ gehängt.

Die heutigen Rechtsnachfolger der Verbrecherder deutschen bundesrepublikanischen Nachkriegszeit ( von West-Deutschland ist hier die Rede !!! ) – von denen keiner für seineVerbrechen vor Gericht gestellt wurde, geschweige denn je bestraft wurde – wollen ihren noch lebenden Opfern irgend wann mal in zukünftigen Jahren maximal 2000 € bis 4000 € zukommen lassen, unter den folgenden zwei von „Täterseite“ / „Schädigerseite“ festgelegten Voraussetzung: wenn ihre Opfer demnächst ( a. ) im Einzelfall beweisen können ( d.h. der „Täterseite“ / „Schädigerseite“ beweisen können ! ), dass ihre heute weiterhin andauernden Leiden auf die damaligen in ihrer Kindheit und Jugendzeit in diesen 'Jugendwohlfahrtseinrichtungen' erlittenen „Misshandlungen“ zurückzuführen sind und ( b. ), dass sie DADURCH heute tatsächlich bedürftig sind und auch tatsächlich dieser 'großzügigen' „Unterstützungbedürfen.

So sieht die angebotene 'Entschädigung' der VerursacherundSchädigerundAnspruchsgegner ihren Opfern gegenüber aus

in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND im Jahre 2010 ! – Folgend auf den am 13. Dezember 2010 von ( i. ) der vormaligen Bundestagsvizepräsidentin, evangelische Theologin Dr. Antje Vollmer ( GRÜNEN-Politikerin ), ( ii. ) dem Kinderpsychologen Dr. Hans Siegfried Wiegand und ( iii. ) dem parteilosen Landespolitiker des Landes Schleswig-Holstein, Georg Gorrisen, vorgelegten ABSCHLUSSBERICHT des gesetzlosen Gremiums, dass sich »Runder Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren« nennt, die Stellungnahme eines DADURCH ebenso von Deutschland betrogenen Australiers: deutsches „ehemaliges Heimkind“ Martin Mitchell, weiterhin im Einsatz auch für alle anderen ebenso betroffenen betrogenen deutschenehemaligen Heimkinder!


Erbärmliches Ergebnis am Runden Tisch Heimerziehung

Sogar im Bayrischen Rundfunk wurde nicht nur das 'Ergebnis' selbst aber auch der gesamteProzess“ öffentlich angeprangert.

Hören Sie selbst den Kommentar von Ina Krauß, Politikredaktion, in der Radiosendung auf BR 5 Aktuell - „Die Inlandschronik“, die am Sonntag, 19. Dezember 2010 zwischen 08:00 Uhr und 08:30 Uhr gesendet wurde, eine Sendung, die als Podcast @ http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/b5aktuell/mp3-download-podcast-die-inlandschronik.shtml herunter geladen werden kann. Das relevante Segment betitelt „Runder Tisch zum Missbrauch von Heimkindern präsentiert Ergebnis“ umfasst nur ingesamt 3 Minuten und beginnt in dieser 30 Minuten BR 5 Aktuell - „Die Inlandschronik“-Sendung mit der 17. Minute, und 30. Sekunde der Sendung.

Dieser Kommentar von Ina Krauß, Politikredaktion, ist seither ebenso von einem vom Bayrischen Rundfunk unabhängigen Stenographen aufgezeichnet worden und folgende NIEDERSCHRIFT daraus gefertigt worden.

Einleitende Ansage von BR-Reporter Tim Aßmann

»»» Das neue Kinderschutzgesetz, es kommt zu spät für die Deutschen, die bis in die 70er Jahre hinein Opfer von Gewalt in staatlichen, kirchlichen und privaten Kinderheimen waren. Es wurde geprügelt, erniegrigt und zum Teil sexuell missbraucht.

Der Runde Tisch Heimerziehung [ am 13.12.2010 ] präsentierte nun nach zwei Jahren Arbeit seinen Abschlussbericht und er schlug einen Entschädigungsfonds vor. Den Opfern geht das nicht weit genug. Ina Krauß kommentiert. «««

Kommentar von BR-Reporterin Ina Krauß, Politikredaktion

»»» Die Teilnehmer des Runden Tisches Heimerziehung haben sich im Streit getrennt. Dabei hört sich das Ergebnis zunächst gut und versöhnlich an: Der Runde Tisch bietet den Opfern der Heimerziehung eine Entschuldigung und die Einrichtung eines Entschädigungsfonds von 120 Millionen an. Wenn das Geld nicht reicht, sollen die Mittel aufgestockt werden. Trotzdem verließen Vertreter der Opfer den Runden Tisch und kritisieren das Ergebnis als „zu dürftig“.

Denn es war dem Verein ehemaliger Heimkinder nicht möglich, eine generelle Entschädigung auszuhandeln und hier zeigen sich die Grenzen eines Rundes Tisches.

Am Tisch sitzen selbst-organisierte Opfer Polit-Profis gegenüber: den Repräsentanten der Kirchen und des Staates.

Die Vertreter der Opfer haben selbst schweres Unrecht erlitten und sollen nun um Gerechtigkeit für sich und eine unbestimmte Zahl von Betroffenen kämpfen. Sie haben kein Druckmittel außer der Öffentlichkeit, die sich aber nur mäßig für ihr Schicksal interessiert.

Zum Vergleich: Als es um die Entschädigung der ehemaligen Zwangsarbeiter in Nazi-Deutschland ging, drohten amerikanische Anwälte mit einem Boykott deutscher Produkte und zwangen so die betroffenen Firmen in den Entschädigungsfonds. Welche Macht aber haben die ehemaligen Heimkinder?

Sie wurden in ihrer Kindheit und Jugend gedemütigt, misshandelt, als Arbeitskräfte missbraucht und zum Teil sogar gefoltert. „In der Heimerziehung der frühen Bundesrepublik gab es sehr viele Orte des Bösen“, bekannte die Grünen-Politikerin Antje Vollmer zum Abschluss des Runden Tisches, den sie zwei Jahre lang geleitet hatte.

Diese Orte des Bösen waren zum größten Teil in der Trägerschaft der evangelischen und katholischen Kirche, die darum mit am Runden Tisch saßen. Die Opfer saßen also den Vertretern ihrer ehemaligen Peiniger gegenüber. Das kann nicht funktionieren und darum ist auch das Mittel eines Runden Tisches nicht geeignet, erlittenes Unrecht wieder gut zu machen. Die Kirchen und kirchlichen Wohlfahrtsverbände kommen mit diesem Ergebnis „zu billig“ weg. Es geht nicht nur ums Geld. Sondern sie kommen auch um eine weitere Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit herum, in der den ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen viel Leid zugefügt wurde. Wohlgemerkt nicht in der Nazizeit, sondern danach: In den 50ger, sechziger und siebziger Jahren, in denen jeder einzelne Pädagoge die Freiheit und die Pflicht gehabt hätte, die Menschenwürde der Kinder zu wahren. «««


Links:

Webseite des „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH“ / „VEHeV“ / „VEH e.V.“ ) http://veh-ev.info/
HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG ( 2003-2011 ) @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/ / http://www.care-leavers-survivors.org/
Das Parlament Nr. 51 2010 20.12.2010 »Viele Orte des Bösen« @ http://www.das-parlament.de/2010/51/Innenpolitik/32826129.html
Helmut Jacobs Blog »Frage an Pastorin Vollmer nach Mandat der "Opfervertreter" am "Runden Tisch Heimerziehung"« ( 20.12.2010 ) @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-frage-an-pastorin-vollmer-nach-mandat-der-opfervertreter-am-runden-tisch-heimerziehung-63403342.html
Helmut Jacobs Blog »Die Schlacht verloren?« ( 20.12.2010 ) @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-die-schlacht-verloren-63401167.html
Kommentar von Heidi Dettinger ( 19.12.2010 ) @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/17/ein-kleiner-nachtrag-zu-%c2%bbei-ei-herr-nieporte-%e2%80%a6%c2%ab/#comment-687
World Socialist Websitewsws.org : »Missbrauchte und misshandelte Heimkinder werden abgespeist« ( 17.12.2010 ) @ http://www.wsws.org/de/2010/dez2010/heim-d17.shtml


Zusätzlich noch folgendes „Weihnachtsmärchen“ aus der Bundesrepublik Deutschland
--- Federal Republic of Germany

[ Samstag, 4. Dezember 2010 ]

Ein Weihnachtsmärchen…

Es begab sich aber zu irgendeiner Zeit, dass ich auf der Straße überfallen wurde und außer den mir dabei zugefügten Verletzungen (Vergewaltigung, Baseballschläger über den Kopf gezogen) und den nicht unbeträchtlichen materiellen Verlusten (Tasche mit hohem Bargeldbetrag geklaut, außerdem mein ganzer Schmuck und die wertvolle Uhr) noch erhebliche Spätschäden physischer und psychischer Art erlitt.

Bei der Gerichtsverhandlung – die Täter sind eindeutig identifiziert und obendrein geständig – beschlossen diese, sowohl Richter als auch Staatsanwalt selber zu bestimmen, mich als Geschädigte aber ohne Anwalt zu lassen bzw. gleich ganz aus dem Gerichtssaal auszuschließen.

Nach vielen Wochen, Monaten, ja – Jahren kam dann endlich der letzte Tag vor Gericht. Wie immer hatte der Angeklagte das letzte Wort.

Angeklagter: Och nö, eigentlich möchte ich lieber nichts bezahlen… Und der Alten geht es doch eigentlich ganz gut finanziell – was will die denn?

Richter: Stimmt. Und soviel Geld haben Sie auch garnicht, lieber Herr Täter. Entschuldigen Sie sich doch einfach ein bisschen. Vielleicht legen Sie sich mal kurz auf den Bauch? Nein, nicht vor Ihrem Opfer, das tut nun wirklich nicht Not…

Wie gut, dass dies nur ein Märchen ist und in Wirklichkeit NIEMALS so passieren könnte...

Autorin: Heidi Dettinger, Bundesrepublik Deutschland 2010 Germany
( dieses Märchen darf mit Quellenangabe uneingeschränkt in aller Welt weiterverbreitet werden )


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QUERVERWEIS: »Das Urteil des gesetzlosen Gremiums, dass sich »Runder Tisch Heimerziehung« nennt von den Kirchen und staatlichen Stellen als „erfolgreich“ deklariert« @
http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/das-urteil-des-gesetzlosen-gremiums.html

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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 zu diesen » Herzlose betrügerische deutsche Kirchen; betrügerischer deutscher Staat; betrügerische deutsche Industrie; betrügerische deutsche Wirtschaft.«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

Sunday, December 12, 2010

Die Stimmen gegen die Verlautbarungen eines Norbert Struck vom RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG gegen seine Schelte dem Australier Martin Mitchell gegenüber


Nachgetreten - Vertreter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Norbert Struck greift Heimopfer an


Struck an Martin Mitchell, in den 60er Jahren Zwangsarbeiter - (Torfabbau) für die evangelische Anstalt Freistatt (Einrichtung von Bethel – er jetzt in Australien lebend):

[ Samstag, 11. Dezember 2010 ]

Sehr geehrter Herr Mitchell,

wäre es nicht gut, wenn Sie mal kurz still wären und einfach die Ergebnisse abwarten würden, bevor Sie Ihre unangenehmen Schmähungen wieder in alle Welt pusten?
Mir ist schon klar, dass alles, was sich nicht mehr als "über den Tisch ziehen lassen" interpretieren ließe, für Sie nicht wahrnehmbar sein muss, denn Sie haben sich nun mal - mit Witti und Co - da festgelegt.
Aber mal 2 Tage Schmähpause, bis sie dann wissen, was wirklich vereinbart wurde - das hätte einfach Charme.

Norbert Struck
(Jugendhilfereferent)

Der PARITÄTISCHE Gesamtverband e.V.
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin

Tel: 030-24636-328
Fax: 030-24636-140




Erwiderung Heidi Dettinger, Opfergruppe "Verein ehemaliger Heimkinder"

[ Samstag, 11. Dezember 2010 ]

Charme hätte es, verehrter Herr Struck, wenn die geschundenen, vergewaltigten, missbrauchten Heimkinder eine angemessene Entschädigung bekämen.

Alles andere ist - und da gebe ich Herrn Mitchell Recht - eine Zurechtweisung, ein "Über-den-Tisch-ziehen", eine Retraumatisierung, ein Versuch der "Verarschung" ehemaliger Heimkinder, die weiß Gott (oder wer auch immer) genug gelitten haben in ihren jungen Jahren - sie brauchen kein weiteres Leid im Alter.

Solidarisieren Sie sich eindeutig mit diesen Menschen, rufen Sie dazu auf, Sie ANGEMESSEN zu entschädigen! Und ich bin sicher, auch Herr Mitchell würde Ihnen (und dem Endbericht) nur mit Zustimmung begegnen! Ich ttäte es!

Halten Sie es mit Frau Vollmer und ihren demütigenden, unglaublichen, eiskalten Empfehlungen wird Ihnen genau das begegenen: Kritik, Eiseskälte, Ablehnung, Verzweiflung! Überlegen Sie sie selbst! Es gibt kein irgendwie dazwischen.... entweder sind Sie für uns oder gegen uns....

"Entweder du bist Teil der Lösung oder Teil des Problems. Dazwischen gibt es nichts"
Ulrike Meinhof mag ja oft in ihrem Leben geirrt haben - bei dieser Einschätzung irrte sie mit Sicherheit NICHT!

Mit irgendwie freundlichen Grüßen
Heidi Dettinger



Dierk Schäfer in seinem Blog:
[ http://helmutjacob.over-blog.de/ext/http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/12/misbrauch/ ]

[ Sonntag, 12. Dezember 2010 ]

Norbert Struck (Runder Tisch) wünscht sich von Martin Mitchell/Australien »2 Tage Schmähpause, bis sie dann wissen, was wirklich vereinbart wurde«. Das ist nun wirklich herzig. Kennt er denn die Mechanismen des Nachrichten-Marketing nicht? Wenn nun wirklich im Wortlaut des Schlußberichts anderes stehen sollte, als zuvor an die Medien gegeben, dann hätte man vonseiten des Runden Tisches bis dahin besser den Mund gehalten. Im Schwäbischen sagt man: »Es kommt selten was besseres nach«. Ich fürchte, das wird auch hier zutreffen, auch wenn man die Hoffnung nicht aufgeben sollte. Ein Teil (großer Teil?) der ehemaligen Heimkinder jedenfalls fühlt sich [ ... ] mißbraucht.
Ein ehemaliges Heimkind pflegt das drastischer auszudrücken: »Ich wurde als sechsjähriger in den Arsch gefickt!« – und er sagt es mit einer Stimmlage, die durchtönen läßt, daß seine ausführliche Traumatherapie doch nicht alles ins Lot bringen konnte.
[ ... ]
Aber morgen [ am 13.12.2010 ] wird ja ohnehin alles anders. Der Schlußbericht des Runden Tisches wird die Vorabmeldungen als Lüge offenbaren. Wahrscheinlich hat der böse Herr Mitchell aus Australien die Pressearbeit gesteuert und steht morgen mit abgesägten Hosen da. Dann werde auch ich ihn auslachen, sogar schmähen. Wetten daß – lieber Herr Struck?



Michael Witti:

[ Sonntag, 12. Dezember 2010 ]

Sehr geehrter Herr Struck ,

ich freue mich zunächst einmal , dass die Frau Justizministerin die zentrale Frage der Entschädigung von Opfern sexuellen Missbrauchs dem RTH entzogen hat und damit auch Seitens der Bundesregierung eine Bewertung der Qualität der Teilnehmer am RTH getroffen hat . Ihnen hat man es einfach nicht zugetraut , dass Sie und der RTH diesem Thema gerecht werden können .

Sehen Sie also Herrn Mitchells Äusserungen eher als begründete Furcht an , dass der RTH mit der ihm verbliebenen Aufgabenstellung auch nicht fertig wird und die Verursacher des Leids den Entschädigungsfond nur ungenügend füllen und die europäische Rechtsordnung ignorieren ( Irland ua ) .

Sicher bin ich allerdings , dass hinsichtlich der Therapiemöglichkeiten und sozialen Hilfestellungen für die Opfer eine vorzügliche Lösung gefunden wurde. Aus diesem Topf müssen schliesslich auch die Wohlfahrtsverbände engagiert werden damit diese ihre so selbstlose Hilfe erbringen können .

Schön , dass Sie als Interessenvertreter daran mitwirken konnten ?

Mit freundlichen Grüßen
Michael Witti




Helmut Jacob:

[ Sonntag, 12. Dezember 2010 ]

Herr Struck,

Seit 2 Jahren, schon von Beginn an, beobachte ich die Arbeit des Runden Tisches Heimerziehung. Schon nach den ersten Verlautbarungen – der Runde Tisch soll kein Tribunal sein, wir sind eine Wahrheitskommission, etc. – beschlich mich das ungute Gefühl: Die wollen die Heimkinder über den Tisch ziehen. Das Gefühl verstärkte sich von Monat zu Monat und fand ein erstes Finale im Zwischenbericht. Spätestens am Tage der Vorstellung dieses Machwerkes kam ich zu der Erkenntnis: Die Täterseite hat keine Moral. Noch auf der Pressekonferenz versuchten einige, Beschlüsse des Zwischenergebnisses in Frage zu stellen.

Aber wie ist es mit der Scham?

Schnell konnte man beobachten, daß die Beileidsbekundungen, mitfühlende Bekenntnisse, Entschuldigungsäußerungen, nichts als Worthülsen, Betroffenheitsbesoffenheit, Betroffenheitsgestammel, bunte Luftblasen ohne Substanz waren. Scham scheint ein Begriff zu sein, der wie aus der Galaxis auf den Runden Tisch gefallen ist. Das Wort hat noch niemand gehört. Sie bestätigen mein Empfinden.

Sie greifen ein Heimopfer an mit einer solchen Niedertracht, daß man einige Stunden sprachlos ist. Könnte es nicht sein, daß Martin Mitchell mit seiner Hände Kraft Ihren Posten erst ermöglicht hat?

Mitchell war Zwangsarbeiter in einer evangelischen Einrichtung, die in jedem Zimmer das Kreuz trägt. Dieses Kreuz schmückt auch die Amtstrachten kirchlicher Mitarbeiter. Für Bethel mußte er Torf stechen. Bei Wind, Regen und Kälte. Seine Bekleidung war ähnlich die eines Tippelbruders zu dieser Zeit. Nur, daß die Tippelbrüder ihren Frust heruntersaufen konnten. Selbst diese Chance hatte Mitchell nicht. Wenn er nicht sein Pensum erreichte, peitschte und trat man ihn zusammen. Auf seine Leidensgenossen hetzte ein Evangelischer Diakon und „Hausvater“ seinen Schäferhund. Andere machte man tabaksüchtig und erpreßte sie mit Entzug der wöchentlichen Rationen, wenn sie nicht schufteten.

Das Wirtschaftswunder der Bundesrepublik und der Kirchen ist auch Leuten, wie Martin Mitchell zu verdanken. Der Einfluß der Kirchen auf die Politik ist – nach ihrer Zeit der gestreckten Arme vor dem „Führer“, nach Waffensegnungen und Worten wie: "Wir grüßen Euch alle als die SA Jesu Christi und die SS der Kirche, ihr wackeren Sturmabteilungen und Schutzstaffeln im Angriff gegen Not, Elend, Verzweiflung und Verwahrlosung, Sünde und Verderben." - auch der Knochenarbeit von Martin Mitchell und seinen tausenden Leidensopfern durch Zwangsarbeit zu verdanken.

Und dann maßen Sie sich an, Martin Mitchell in rüpelhafter Manier anzupöbeln und ihn aufzufordern, 2 Tage seine Meinungen zu unterdrücken! Was für eine Frechheit! Sie schreiben:

wäre es nicht gut, wenn Sie mal kurz still wären und einfach die Ergebnisse abwarten würden, bevor Sie Ihre unangenehmen Schmähungen wieder in alle Welt pusten?
Mir ist schon klar, daß alles, was sich nicht mehr als "über den Tisch ziehen lassen" interpretieren ließe, für Sie nicht wahrnehmbar sein muß, denn Sie haben sich nun mal - mit Witti und Co - da festgelegt.
Aber mal 2 Tage Schmähpause, bis sie dann wissen, was wirklich vereinbart wurde - das hätte einfach Charme.


Als ob nicht in unzähligen Zeitungen bereits die wichtigsten Ergebnisse des Endberichtes gestanden hätten.

Lassen Sie mich die Arbeit des Runden Tisches zusammenfassen: Wenigstens 800.000 Heimkinder aus der Erziehungshilfe, viele tausend Säuglinge, viele hundert behinderte Klein- und Schulkinder, viele hundert psychisch kranke oder zwangseingewiesene Kinder und Jugendliche wurden Opfer von Gewalt und Verbrechen in den drei Nachkriegsjahrzehnten. Durch den Runden Tisch fühlen sie sich erneut als Opfer. Weil man Fakten verdreht hat, Unterlagen unterschlagen und wenigstens verheimlicht hat, weil man Begriffe passent umdefiniert hat, weil man Verbrechen beschönigt hat, weil man sie nicht informiert hat und weil man ihren Wunsch nach Anerkennung der an ihnen verübten Verbrechen und eine Wiedergutmachung völlig ignoriert hat. Martin Mitchell wurde ein drittes Mal Opfer, durch Sie: Sie haben noch einmal nachgetreten. Und wenn Ihre Firma Sie nicht, an Arsch und Kragen greifend, vor die Tür schmeißt, wird auch sie Täter.

Helmut Jacob

13.12.10


QUELLE: ( d.h. Zusammensetzung des Originals seitens Helmut Jacob aus verschiedenen Quellen ) Helmut Jacobs Blog @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-nachgetreten-vertreter-des-paritatischen-wohlfahrtsverbandes-norbert-struck-greift-heimopfer-an-62868038.html



Zusätzlich noch folgendes „Weihnachtsmärchen“ aus der Bundesrepublik Deutschland


[ Samstag, 4. Dezember 2010 ]

Ein Weihnachtsmärchen…

Es begab sich aber zu irgendeiner Zeit, dass ich auf der Straße überfallen wurde und außer den mir dabei zugefügten Verletzungen (Vergewaltigung, Baseballschläger über den Kopf gezogen) und den nicht unbeträchtlichen materiellen Verlusten (Tasche mit hohem Bargeldbetrag geklaut, außerdem mein ganzer Schmuck und die wertvolle Uhr) noch erhebliche Spätschäden physischer und psychischer Art erlitt.

Bei der Gerichtsverhandlung – die Täter sind eindeutig identifiziert und obendrein geständig – beschlossen diese, sowohl Richter als auch Staatsanwalt selber zu bestimmen, mich als Geschädigte aber ohne Anwalt zu lassen bzw. gleich ganz aus dem Gerichtssaal auszuschließen.

Nach vielen Wochen, Monaten, ja – Jahren kam dann endlich der letzte Tag vor Gericht. Wie immer hatte der Angeklagte das letzte Wort.

Angeklagter: Och nö, eigentlich möchte ich lieber nichts bezahlen… Und der Alten geht es doch eigentlich ganz gut finanziell – was will die denn?

Richter: Stimmt. Und soviel Geld haben Sie auch garnicht, lieber Herr Täter. Entschuldigen Sie sich doch einfach ein bisschen. Vielleicht legen Sie sich mal kurz auf den Bauch? Nein, nicht vor Ihrem Opfer, das tut nun wirklich nicht Not…

Wie gut, dass dies nur ein Märchen ist und in Wirklichkeit NIEMALS so passieren könnte...

Autorin: Heidi Dettinger, Bundesrepublik Deutschland 2010 Germany
( dieses Märchen darf mit Quellenangabe uneingeschränkt in aller Welt weiterverbreitet werden )


QUERVERWEIS: »Schadenersatz und Schmerzensgeld für EHEMALIGE HEIMKINDER „nicht realisierbar“, weil die Kirchen 'so arm' sind, dass sie es sich nicht leisten können.« @
http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/schadenersatz-und-schmerzensgeld-fur.html

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Jeder kann auch HIER einen sachbezogenen Kommentar in diesem EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG Nr. 2 zu diesen »Die Stimmen gegen die Verlautbarungen eines Norbert Struck vom RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG gegen seine Schelte dem Australier Martin Mitchell gegenüber«-Bericht – UND AUCH ZU JEDEM ANDEREN BERICHT IN DIESEM BLOG ! – abgeben, und ein jeder solcher Kommentar wird dann auch HIER für alle Leser sichtbar sein.
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Meine [ d.h. Martin MITCHELLs ] eigene momentane Unterschrift: Eine Verhandlung oder ein Verfahren ohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz ist wie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus, und ein Armutszeugnis für jede "Demokratie" und angeblichen "Rechtsstaat", wo versucht wird dies einzuschränken.

My [ ie. Martin MITCHELL’s ] own current signature: Negotiation with the perpetrators, your detractors and opponents without QUALIFIED legal counsel present and by your side throughout and at all times, and without reliance upon the law and jurisprudence, is like a building without a foundation – a house of cards, and any attempt at curtailment of these rights is clear evidence of incompetence, incapability and incapacity of a country’s "constitutionality" and it’s "democracy".

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Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

Thursday, December 9, 2010

Pressekonferenz der ehemaligen Heimkinder am 13. Dezember 2010, um 11:45 Uhr im Tageszentrum der Bundespressekonferenz in Berlin.

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„Jetzt reden wir!“
Einladung zur Pressekonferenz der ehemaligen Heimkinder am 13.12. in Berlin

Im Haus der Bundespressekonferenz finden am kommenden Montag zwei Veranstaltungen zum gleichen Thema statt: Zunächst stellt der „Runde Tisch Heimerziehung“ seinen Endbericht vor, im Anschluss moderiert die ehemalige SPD-Spitzenpolitikerin Ingrid Matthäus-Maier die Pressekonferenz der ehemaligen Heimkinder, die sich „von Staat und Kirche verraten“ fühlen.
Zwei Jahre lang hat der vom Deutschen Bundestag eingesetzte „Runde Tisch Heimerziehung“ (RTH) getagt, um die katastrophalen Missstände in der Heimerziehung insbesondere der 1950er bis 1970er Jahre aufzuarbeiten und Wege für die Entschädigung ehemaliger Heimkinder zu finden. Über die Ergebnisse dieses Gremiums sind die Betroffenen, die noch heute unter den Menschenrechtsverletzungen in ihrer Kindheit leiden, erschüttert. „Der Runde Tisch Heimerziehung war eine Farce!“, stellt der Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) fest. „Die Vertreter des Staates und der Kirchen haben alles getan, um sich ihrer Verantwortung zu entziehen.“

Im direkten Anschluss an die Pressekonferenz des „Runden Tisch Heimerziehung“, die am Montag, dem 13.12., von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz stattfindet, laden wir ein zu unserer

Gegenpressekonferenz von 11.45 Uhr bis 12.45 Uhr

im Tageszentrum der Bundespressekonferenz
(Schiffbauerdamm 40, Raum 4).

Teilnehmer des Podiums sind:

Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende des VeH
Jürgen Beverförden, Opfervertreter am RTH
• Robert Nieporte, Rechtsanwalt, juristischer Beistand ehemaliger Heimkinder

Moderation:

• Ingrid Matthäus-Maier, ehemalige SPD-Finanzexpertin und Verwaltungsrichterin

Hören Sie, was die Betroffenen zu den Empfehlungen des Runden Tisch Heimerziehung zu sagen haben. Wir würden uns über Ihr Erscheinen freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Friedrich (Pressereferent des VeH)
Kontakt: 0173 /7421941

Informationen zu den Forderungen der ehemaligen Heimkinder finden Sie auf der Homepage des VeH http://www.veh-ev.info/ sowie auf der Aktionswebsite http://www.jetzt-reden-wir.org/. Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung der Giordano Bruno Stiftung (gbs).

Wir bitten um Beachtung der Anlage! [ ein gleichlautender Handzettel ]

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Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
http://veh-ev.info/

Tuesday, December 7, 2010

Auswertung und Kritik seitens Prof. Dr. Manfred Kappeler des Abschlussberichts des »Runden Tisches Heimerziehung« ( Antje Vollmer präsidiert ).

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»Runder Tisch Heimerziehung« ist eine Farce. – Alle Betroffenen sollten weiterhin gemeinsam gegen diese Farce ankämpfen ! – GEMEINSAM SIND WIR STARK !


Prof. Dr. Manfred Kappelers Kritik am jetzt 88 Seiten umfassenden Endbericht des RTH - RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG
»Vom 2. Entwurf zum 3. Entwurf für den Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung – Zwischen den Zeilen gelesen lll«

( d.h. ein drittes Exemplar der Kritik von Prof. Dr. Manfred Kappeler [ vom 06.012.2010 ] )

jetzt als PDF-Dokument @ http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2010/12/kritik_endbericht_rth_zwischen-den-zeilen-iii.pdf

Und siehe auch den Beitrag dazu in Dierk Schaefers Blog vom 07.12.2010 betitelt »Sagt NEIN!!!« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/12/07/sagt-nein/


[ Für das Allerneuste zur Sache immer auch wieder noch einmal die Vereinswebseite betrieben vom „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ selbst konsultieren @ http://veh-ev.info/ ]


QUERVERWEIS: »Alternative Pressekonferenz der Ehemaligen Heimkinder selbst – Alternative zur „Bundespressekonferenz“ des Gremiums »Runder Tisch Heimerziehung«« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/alternative-pressekonferenz-der.html

Die Ausreden von Caritas-Verband-Sprecher Mario Junglas und der vormaligen Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer re dem »Runden Tisch Heimerziehung«

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»Runder Tisch Heimerziehung« ist eine Farce. – Alle Betroffenen sollten weiterhin gemeinsam gegen diese Farce ankämpfen ! – GEMEINSAM SIND WIR STARK !


YouTube @ http://www.youtube.com/watch?v=BuCz22X0Lxk

Heimopfer Kulturjornal 061210.mpg

heimopferklaerenauf

Montag, December 06, 2010 um 22:30 Uhr im NDR Kulturjournal

Länge: ca 6½ Minuten

Zerstörte Kindheit - Wie ehemaligen Heimkindern weiter Unrecht widerfährt

Sendung mit Monika Tschapek-Güntner, Vorsitzende des VEH e.V.

"Warum der Runde Tisch für die Entschädigung des Unrechts scheitert"



[ Für das Allerneuste zur Sache immer auch wieder noch einmal die Vereinswebseite betrieben vom „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ selbst konsultieren @ http://veh-ev.info/ ]


QUERVERWEIS: »Alternative Pressekonferenz der Ehemaligen Heimkinder selbst – Alternative zur „Bundespressekonferenz“ des Gremiums »Runder Tisch Heimerziehung«« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/12/alternative-pressekonferenz-der.html